WestLotto

Online-Plattform will junge Menschen für Ehrenamt begeistern

WestLotto-Geschäftsführerin Christiane Jansen gab gemeinsam mit Gerd Diesel (Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes Westfalen-Lippe) und Martin Wonik (Vorstand Landessportbund NRW) das Startsignal für den Ehrenamt-Check.

WestLotto-Geschäftsführerin Christiane Jansen gab gemeinsam mit Gerd Diesel (Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes Westfalen-Lippe) und Martin Wonik (Vorstand Landessportbund NRW) das Startsignal für den Ehrenamt-Check.

Foto: WestLotto/Lemmerhirt

Münster.  Welcher Ehrenamtstyp bin ich? Welches Engagement passt zu mir? Durch eine Online-Plattform von WestLotto können Interessierte dies mit ein paar Klicks herausfinden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Vereine und Organisationen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, sind auf die Unterstützung Freiwilliger angewiesen. Allerdings wird es immer schwieriger, Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern – gerade bei der jungen Generation ist dies so. Die neue Online-Plattform www.ehrenamtcheck.de von WestLotto soll Interessierten die Orientierung erleichtern. Und den den gesellschaftlichen Trägern in Nordrhein-Westfalen helfen, Ehrenamtler zu finden.

Am Mittwoch gab WestLotto-Geschäftsführerin Christiane Jansen gemeinsam mit Gerd Diesel, Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes Westfalen-Lippe, und Martin Wonik, Vorstand des Landessportbundes NRW, in Münster den Startschuss für den Ehrenamts-Typencheck. „Jedes Engagement für andere ist eine Bereicherung. Mit der Plattform wollen wir unsere Partner unterstützen und das Ehrenamt stärker in den Fokus rücken“, so Christiane Jansen.

Kontakt zu Ansprechpartnern

Auf der neuen Online-Plattform können User durch die Beantwortung weniger Fragen testen, welcher Ehrenamtstyp sie sind. Sie bekommen aber nicht nur passende Ehrenämter angezeigt, sondern auch mögliche Organisationen und Kontakte zu den richtigen Ansprechpartnern.

Design und Mechanik sind dabei auf die jüngere Zielgruppe ausgerichtet. Die Ehrenamtstypen kommen optisch als Alltagshelden daher. Denn Ehrenamtliche sind eben echte Helden, die im Hintergrund viel bewirken.

Auch die Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, das Ehrenamt in NRW durch umfassende Maßnahmen zu stärken. „Dazu möchte WestLotto mit einer digitalen Lösung beitragen und so erreichen, dass sich mehr Menschen mit dem Thema auseinandersetzen“, so Christiane Jansen.

Übersicht über Einsatzfelder des Ehrenamts

Die Fragemechanik des Ehrenamt-Checks gibt seinen Nutzern eine Orientierung in der Vielfalt der Einsatzfelder. Denn oft ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Das spüren auch die gesellschaftlichen Träger. „Das Rote Kreuz ist auf Ehrenamtliche angewiesen. Es wird aber auch für uns schwieriger, gerade junge Menschen zu gewinnen – auch weil viele gar nicht wissen, welche Optionen es gibt und wo sie mit der Suche anfangen sollen“, sagt Gerd Diesel vom DRK Westfalen-Lippe. „Der Ehrenamt-Check bietet Orientierung, so dass sich jeder Interessierte bei uns direkt für eine Aufgabe melden kann, die zu seinen persönlichen Stärken passt.“

Die individuellen Wünsche der User spielen beim Typencheck eine große Rolle. So können sie zum Beispiel angeben, wie viel Zeit sie investieren oder mit welchen Menschen sie gerne arbeiten möchten.

Organisieren und an technischen Geräten basteln

Auch LSB-Vorstand Martin Wonik ist vom Nutzen des Ehrenamt-Checks überzeugt: „Hunderttausende Ehrenamtliche in NRW engagieren sich im Sport – vom Übungsleiter über die Jugendhelferin bis hin zum Hallensprecher oder Platzwart. Jeder trägt mit seiner Persönlichkeit und seinen Stärken zum Erfolg bei. Deshalb brauchen wir nicht nur Trainer, sondern auch Personen, die lieber organisieren oder an technischen Geräten basteln. Wir möchten für Jeden genau das richtige Ehrenamt finden, dabei kann der Typencheck eine große Hilfe sein.“

>>> Lotto-Prinzip für das Gemeinwohl

  • www.ehrenamtcheck.de ist eine Aktion im Rahmen des Lotto-Prinzips.
  • 40 Prozent der Spieleinsätze bei WestLotto kommen über das Land dem Gemeinwohl in NRW zugute.
  • Davon profitieren gesellschaftliche Träger aus Sport, Wohlfahrt, Denkmal- und Naturschutz sowie Kunst und Kultur.
  • Allein in 2018 sind auf diesem Wege 651 Millionen Euro für das Gemeinwohl zustande gekommen.
Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >