2:1 – VfL Bochum sendet ein Lebenszeichen

Bochum.   Welch eine Erleichterung. Mit dem ersten Sieg in diesem Jahr hat der VfL Bochum ein spürbares Lebenszeichen von sich gegeben. Gegen den SV Darmstadt 98 ließen sich die Bochumer auch von einem 0:1-Rückstand nicht beirren und gewannen, angefeuert vom harten Kern des Zweitligisten, noch mit 2:1.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Welch eine Erleichterung. Mit dem ersten Sieg in diesem Jahr hat der VfL Bochum ein spürbares Lebenszeichen von sich gegeben. Gegen den SV Darmstadt 98 ließen sich die Bochumer auch von einem 0:1-Rückstand nicht beirren und gewannen, angefeuert vom harten Kern des Zweitligisten, noch mit 2:1.

„Wir haben heute hier einen tollen Abend in Bochum erlebt. Man kann sich das besser nicht wünschen. Den Druck habe ich schon gemerkt. Ich bin stolz auf die Jungs und stolz auf die Fans auf der Tribüne“, sagte der neue Bochumer Sportvorstand Sebastian Schindzielorz bei Sky: „Man hat gemerkt, dass die Stimmung eine andere war“.

Heiko Butscher, die erneute Interimslösung auf der VfL-Trainerbank, hatte nur eine personelle Korrektur nach der 0:2-Niederlage in Dresden vorgenommen. Kapitän Stefano Celozzi saß auf der Bank, für ihn lief Robert Tesche auf.

Dass nach der Trennung von Sportvorstand Christian Hochstätter und Trainer Jens Rasiejewski nicht auf einen Schlag alles wieder in Ordnung ist bei den Bochumern, war unübersehbar. Die vier Niederlagen in Folge hatten ihre Spuren hinterlassen – im Team und auf den spärlich besetzten Tribünen.

Wer gekommen war, musste hart im Nehmen sein. Ein Kopfball von Lukas Hinterseer, den Torhüter Daniel Heuer Fernandes mühelos parieren konnte, mehr gelang der Bochumer Offensive zunächst nicht. Die Gäste mochten zwar auch nichts von Sturm und Drang wissen, besaßen aber durch Winter-Neuzugang Dong-Won Ji die bessere Möglichkeit. Der Koreaner hätte die Hessen in Führung köpfen müssen.

Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich beide Mannschaften zunächst wenig offensivfreudig. Doch dann nahm die Partie plötzlich Fahrt auf. Romain Bregerie brachte die Gäste nach einer Ecke in Führung, Heuer Fernandes bewahrte die Hessen anschließend mit einer Glanzparade nach Kevin Stögers Freistoß vor dem Ausgleich. Aber die Bochumer setzten jetzt nach und die Darmstädter unter Druck. Innerhalb von vier Minuten drehte der VfL das Spiel. Erst drückte Hinterseer den Ball über die Linie, dann fabrizierte Fabian Holland nach Stögers Hereingabe ein Eigentor.

Unterstützung von den Rängen

Eine „Mannschaft, die 100 Prozent gibt“, hatte Heiko Butscher versprochen, die Spieler lösten dieses Versprechen nun ein – und bekamen die erhoffte Unterstützung der Fans. Der VfL hat begonnen, sich gegen den drohenden Abstieg zu stemmen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik