3:0 gegen WM-Neuling Panama: Belgien erfüllt die Pflicht

Sotschi.   WM-Mitfavorit Belgien feierte nach Startschwierigkeiten bei seinem WM-Auftakt am Ende doch einen ungefährdeten Sieg in der Gruppe G gegen Außenseiter Panama. Die Belgier bezwangen am frühen Montagabend den wacker kämpfenden Turnier-Neuling aus Zentralamerika nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient mit 3:0 (0:0). Vor 43 257 Zuschauern in Sotschi verkaufte sich das vom Kolumbianer Hernan Dario Gomez trainierte Panama eine Stunde lang teuer.

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WM-Mitfavorit Belgien feierte nach Startschwierigkeiten bei seinem WM-Auftakt am Ende doch einen ungefährdeten Sieg in der Gruppe G gegen Außenseiter Panama. Die Belgier bezwangen am frühen Montagabend den wacker kämpfenden Turnier-Neuling aus Zentralamerika nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient mit 3:0 (0:0). Vor 43 257 Zuschauern in Sotschi verkaufte sich das vom Kolumbianer Hernan Dario Gomez trainierte Panama eine Stunde lang teuer.

Während die Belgier im Olympiastadion an der Schwarzmeerküste schnell die Kontrolle über das Spiel übernahmen, feierten Tausende Fans aus Panama jeden Ballkontakt der eigenen Mannschaft und sangen immer wieder lauthals „Vamos, vamos Panama!“. Nur vier Millionen Einwohner hat der zentralamerikanische Staat, fast alle dürften mit den Canaleros mitgefiebert haben, der Nummer 55 der Fifa-Weltrangliste.

Angetrieben vom früheren Bundesliga-Profi Kevin De Bruyne hatten die Belgier von Trainer Roberto Martinez durch Yannick Carrasco (6.), Dries Mertens (7./40.) und Eden Hazard (12./38.) früh gute Chancen, doch es mangelte an der nötigen Präzision. Die Roten Teufel zeigten dabei im Spielaufbau Schwächen und versuchten es immer wieder vor allem über die rechte Seite. Im Zentrum stand Panama lange sicher und bot Belgien keinerlei Raum zur Entfaltung.

Schwarze Serie hält an

Vor dem Tor strahlte Panama fast nie echte Gefahr aus, doch auch die starke belgische Offensive mit De Bruyne (Manchester City), Hazard (FC Chelsea) und Lukaku (Manchester United) kam bis zur Pause zu keinem Treffer. Das änderte sich erst, als Mertens vom SSC Neapel nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff per Volleyschuss aus spitzem Winkel unhaltbar ins lange Eck traf. Die Geduld der Belgier wurde belohnt. Panamas einzige Großchance bot sich Michael Murillo, der nach einem Abwehrfehler Belgiens frei vor dem Tor stand, doch an Keeper Thibaut Courtois scheiterte (53.).

Nach einer guten Stunde drehte Belgien auf und sorgte gegen die in der Abwehr zunehmend überforderten Mittelamerikaner für die Entscheidung. Der 25-jährige Lukaku traf erst aus kurzer Distanz per Kopf und legte mit einem Lupfer nach. Damit bleibt es bei Panamas schwarzer Serie. In zehn Begegnungen konnten sie nie gegen eine Mannschaft aus Europa gewinnen.

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