Amateursport

Aufregung im Amateurfußball: Großkreutz mit neuem Trainerjob

Der ehemalige BVB Profi Kevin Großkreutz und Trainer Reza Hassani, am Spielfeldrand des VfL Kemminghausen im Dortmunder Norden

Der ehemalige BVB Profi Kevin Großkreutz und Trainer Reza Hassani, am Spielfeldrand des VfL Kemminghausen im Dortmunder Norden

Foto: Rottmann

Dortmund/Essen.  Das beschäftigt Dortmunds Amateurfußball: Kevin Großkreutz und Reza Hassani verlassen den VfL Kemminghausen und wechseln innerhalb der Liga.

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Kevin Großkreutz und Reza Hassani waren angetreten, um den VfL Kemminghausen nach dem Abstieg aus der Landesliga wieder aufzupäppeln und zu einem guten Bezirksliga-Team zu machen. Nach sechs Spieltagen rangiert Kemminghausen mit zehn Punkten auf Platz fünf. Wohl zu wenig für die Ambitionen von Großkreutz und Hassani. Denn beide haben den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen und schließen sich Kemminghausens Ligakonkurrent und Spitzenreiter Türkspor Dortmund an. Das berichten die "Ruhr Nachrichten".

Türkspor-Erfolgstrainer: "Ich empfinde meine Entlassung als unmenschlich"

Die Entscheidung ist vor allem für den bisherigen Türkspor-Trainer Bülent Kara nur sehr schwer nachzuvollziehen. Kara führte Türkspor als Aufsteiger an die Tabellenspitze der Bezirksliga. Jetzt muss er gehen und für Weltmeister Großkreutz sowie dessen Kumpel Hassani Platz machen. Gegenüber den "Ruhr Nachrichten" spricht Kara von einem Tiefschlag: "Ich stehe unter Schock und empfinde meine Entlassung als unmenschlich. Die Trennung hat bei mir eingeschlagen wie eine Bombe!"

Türkspor will in die Landesliga durchmarschieren

Türkspor, das sich vor der Saison unter anderem mit fünf Spieler des TuS Bövinghausen verstärkte, will in die Landesliga durchmarschieren. Die fünf Bövinghausener stiegen im Vorjahr bereits mit dem TuS auf. Gemeinsam mit Großkreutz und Hassani soll die Mannschaft das Landesliga-Ziel von Türkspor Dortmund realisieren. Kara hatte der Vorstand dies wohl nicht zugetraut. Vorstandsmitglied Nejdet Akey sagte zu dieser Entscheidung: "Wir wissen, dass dieser Schritt unpopulär ist. Wir gehen ihn trotzdem, weil wir glauben, mit Reza und Kevin unsere ambitionierten Ziele für die Zukunft besser verwirklichen zu können."


Großkreutz steht auch noch als Profi beim Drittligisten KFC Uerdingen unter Vertrag.

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