DFB-Pokal

Düsseldorf kämpft sich in Ingolstadt in die zweite Runde

Düsseldorfs Rouwen Hennings  (r) kommt vor Ingolstadts Dominik Franke  an den Ball.

Düsseldorfs Rouwen Hennings (r) kommt vor Ingolstadts Dominik Franke an den Ball.

Foto: dpa

Ingolstadt  Zweitligist Fortuna Düsseldorf schlägt Ingolstadt 1:0. Viertligist Ulm gelingt gegen Erzgebirge Aue eine kleine Pokalsensation.

Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf hat sich in die zweite Runde des DFB-Pokals gekämpft. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler setzte sich beim Drittligisten FC Ingolstadt mit 1:0 (0:0) durch. Das entscheidende Tor gelang dem eingewechselten Thomas Pledl in der 80. Minute.

Eine Woche vor dem Zweitliga-Auftakt gegen Aufsteiger Würzburger Kickers hatten die Rheinländer allerdings viel Mühe mit den Schanzern - trotz zeitweise 80 Prozent Ballbesitz gegen tief stehende Hausherren vor leeren Rängen.

Düsseldorf lässt viele Chancen aus

Allerdings nutzte die Fortuna auch ihre wenigen guten Gelegenheiten zunächst nicht, Torjäger Rouwen Hennings etwa scheiterte zweimal aus aussichtsreicher Position (49., 54.). Zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wurde Pledl dann von Jakub Piotrowski schön in Szene gesetzt und brachte den Favoriten in die Runde der besten 32 Mannschaften.

Ulm erneut Pokalschreck

Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue ist an seiner Auftakthürde im DFB-Pokal gescheitert. Die Sachsen unterlagen in der ersten Runde dem Regionalligisten SSV Ulm mit 0:2 (0:1). Die Ulmer hatten bereits 2018 für das frühe Aus des damaligen Titelverteidigers Eintracht Frankfurt gesorgt. Tobias Rühle (37.) und Felix Higl (89.) erzielten vor 140 Zuschauern im heimischen Donaustadion die entscheidenden Treffer.

Der württembergische Landespokalsieger startete mit Tempo in die Partie und setzte Aue immer wieder unter Druck. Der Zweitligist wiederum agierte im gegnerischen Strafraum zu harmlos. Nach dem Führungstreffer durch Rühle gab sich Ulm zunächst weiter kämpferisch, ein vermeintliches Tor von Higl (72.) zählte wegen Abseits nicht. Ulm ließ nur wenige Chancen für die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster zu, die am Samstag zum Ligaauftakt beim Aufsteiger Würzburger Kickers zu Gast ist.

Union siegt mit Mühe und erst in der Verlängerung

Der 1. FC Union Berlin hat nur mit viel Mühe und erst nach einer 30-minütigen Sonderschicht die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Der Fußball-Bundesligist gewann beim Zweitligisten Karlsruher SC mit 1:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung. Den entscheidenenden Treffer erzielte Neuzugang Nico Schlotterbeck per Direktabnahme in der 118. Minute. Die Partie wurde gemäß der aktuellen Corona-Verordnung in Baden-Württemberg vor 450 Zuschauern ausgetragen - darunter auch der frühere Karlsruher und heutige U21-Nationaltrainer von Schlotterbeck, Stefan Kuntz. (dpa/sid)

Die Spiele zum Nachlesen im Live-Ticker

Ingolstadt - Düsseldorf
Ulm - Aue
Karlsruhe - U. Berlin
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