Ein kurzer Moment des Glücks

Man kann sich darüber ärgern, wenn man wegen eines Termins während eines deutschen WM-Spiels im Auto sitzt. Man kann es aber auch lassen. Und sich stattdessen freuen. Über leere Straßen. Über endlose Weiten. Über die Ruhezone Autobahn. Denn spielt der Weltmeister, sind die Straßen frei. Der normale Deutschland-Fan befindet sich dann im Biergarten, in der Kneipe oder mindestens im eigenen Wohnzimmer. In jedem Fall dort, wo die Weltmeisterschaft über einen Bildschirm flimmert.

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Man kann sich darüber ärgern, wenn man wegen eines Termins während eines deutschen WM-Spiels im Auto sitzt. Man kann es aber auch lassen. Und sich stattdessen freuen. Über leere Straßen. Über endlose Weiten. Über die Ruhezone Autobahn. Denn spielt der Weltmeister, sind die Straßen frei. Der normale Deutschland-Fan befindet sich dann im Biergarten, in der Kneipe oder mindestens im eigenen Wohnzimmer. In jedem Fall dort, wo die Weltmeisterschaft über einen Bildschirm flimmert.

Also: allein auf der A3 – ein völlig neues Fahrgefühl. So erhaben. So friedlich. Kein wildes Hupen. Kein Stop-and-Go. Kein Mittelspurschleicher, über den es sich zu ärgern lohnt. Keine drängelnde Protzkarre, die es zu beschimpfen lohnt. Nur das Nichts, nur Straße. Die Chance zum großen Wandertag für querende Entenfamilien.

Soweit die Vorstellung. Die Realität sieht anders aus. Nur ein kurzer Moment des Glücks und dann: Lichter. Bremslichter. Baustelle. Stau. 20 Minuten Zeitverlust. An einem Sonntag. Ich hätte es wissen können. Wir sind im Ruhrgebiet.

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