Eishockey

Rob Daum bleibt bis 2020 Trainer der Iserlohn Roosters

Die Roosters-Führung mit Wolfgang Brück (re. ) und Karstern Mende setzt weiter auf Trainer Rob Daum.

Die Roosters-Führung mit Wolfgang Brück (re. ) und Karstern Mende setzt weiter auf Trainer Rob Daum.

Iserlohn.  Viel gegenseitiges Lob bei der Vertragsverlängerung mit dem Kanadier Rob Daum, der bis 2020 bei den Iserlohn Roosters unterschrieben hat.

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Diese Personalentscheidung zeichnete sich seit Wochen ab und sie ist wegen der sportlichen Entwicklung nur konsequent: Rob Daum bleibt Trainer der Iserlohn Roosters - und das zumindest bis 2020. Die Führung des DEL-Klubs einigte sich mit dem Kanadier über diese Verlängerung seines bis zum Saisonende laufenden Vertrages. Der 59-Jährige kam im Oktober als Nachfolger von Jari Pasanen zum Seilersee und machte die Roosters seither zu einem aussichtsreichen Play-off-Bewerber.

„Auch wenn der kaufmännische Bereich natürlich wichtig ist, so sind doch zwei Positionen in unserer Organisation von elementarer Bedeutung: Der Trainer und der Manager“, sagte Klubchef Wolfgang Brück. Karsten Mende ist bei den Roosters eine Institution, und über die Vertragslaufzeit des Managers hüllt sich der Klubchef mit Vorliebe in Schweigen, und neben ihm ist nun Rob Daum die entscheidende Rolle zugewiesen worden.

Wolfgang Brücks Lob für die unaufgeregte Art des Trainers

„Wir sind sehr glücklich über diese Verlängerung, weil sich unser subjektives Empfinden bei seinem Amtsantritt jetzt mit objektiv messbaren Fakten erhärten lässt. Er passt einfach zu uns“, betonte Brück. Er lobte die ruhige und unaufgeregte Art des Trainers und dessen Qualitäten in der Menschenführung. „Wir werden auch weiterhin ein gutes Gespann an der Bande haben, und das ist ein wichtiges Signal für die Mannschaft, für die Sponsoren und unsere Fans.“

Karsten Mende blendet auf die Tage der Verpflichtung im Oktober zurück. „Wir hatten ihn schon lange im Blickfeld, und als die Situation da war, haben wir nur zwei oder drei Telefonate gebraucht, um uns einig zu werden.“ Mende weiter: „Die Eingewöhnungs- und Kennenlernphase ist abgeschlossen. Man erkennt jetzt seine Handschrift, er hat auf die richtigen Knöpfe gedrückt.“

Und was sagt der so viel Gelobte selbst? „Ich habe mich im Herbst natürlich ausgiebig informiert, und all die positiven Dinge, die ich über die Roosters, die Stadt und die Fans gehört habe, sind so eingetroffen.“ Daum betont, dass er sich in Iserlohn ausgesprochen wohl fühlt und richtet den Blick nach vorn. „Wir haben in der laufenden Saison noch viel Arbeit vor uns, und ich werde mir sehr gern jetzt auch Gedanken machen, wie es in einigen Monaten aussehen soll.“ Für die neue Saison wünscht sich der Coach etwa geänderte und zusätzliche Trainingszeiten, und der Manager sieht durchaus Chancen, dass sich in Daums Sinn etwas verändern lässt.

Bartmans Vertrag läuft noch, Hommels Zukunft offen

Dass der bisherige Erfolg des Trainers in Iserlohn auch die Begehrlichkeit anderer Klubs wecken kann, will Wolfgang Brück gar nicht in Abrede stellen. „Aber wir haben im Eishockey nicht die riesigen Gehaltsunterschiede wie im Profifußball. Und am Hungertuch muss auch bei uns niemand nagen.“

Der Chefcoach wird in der kommenden Saison wie bisher mit Co-Trainer Jamie Bartman zusammenarbeiten, dessen Vertrag noch läuft. Mit Christian Hommel, der seit Oktober den Trainerstab unter anderem als Videocoach verstärkt, will Karsten Mende nach der Saison über die Zukunft sprechen. Bis dahin rückt der aktuelle Spielerkader in den Fokus. Sein Bestreben ist es, diesmal eine große Fluktuation zu vermeiden. „Viele Jungs haben ja einen Vertrag, bei anderen bin ich sehr zuversichtlich, dass sie bei uns bleiben. Es könnte also einmal relativ wenige Veränderungen geben.“

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