Iserlohn Roosters

Roosters: Bartman ist von guter Physis des Teams überzeugt

Die Roosters (hier gegen Krefeld) müssen nun in Berlin ran.

Die Roosters (hier gegen Krefeld) müssen nun in Berlin ran.

Foto: Dennis Echtermann

Iserlohn.   Am Mittwoch um 19.30 Uhr müssen die Iserlohn Roosters bei den kriselnden Eisbären Berlin ran. Die Roosters müssen auf fünf Spieler verzichten.

Gnadenlos geht die Terminjagd durch die DEL-Hauptrunde weiter. Und für die Iserlohn Roosters dürfte es besonders schwierig werden, sich angesichts des Dramas um Manager Karsten Mende auf ihren Job zu konzentrieren. Der Spielplan sieht am Mittwoch bereits das nächste Auswärtsspiel vor, um 19.30 Uhr müssen die Sauerländer beim um 16 Punkte besseren Neunten Eisbären Berlin ran. Am Freitag geht es nach Köln, am Sonntag kommt Spitzenreiter Mannheim.

Auf der Anreise in die Hauptstadt studierte Roosters-Trainer Jamie Bartman gestern Nachmittag den Gegner, der nun von Sportdirektor Stéphane Richer trainiert wird. „Ich glaube, dass die Berliner etwas besser spielen“, hat der Roosters-Coach eine Steigerung der bislang enttäuschenden Berliner ausgemacht.

Nach Sieg gegen Berlin acht Niederlagen in Folge

Für sein Team geht es darum, trotz eines immer größer werdenden Rückstandes auf die Play-offs die Köpfe nicht hängen zu lassen, noch ist Platz zehn rechnerisch drin. „Wir stehen stabiler in der Defensive, lassen weniger Schüsse des Gegners zu und kassieren weniger Strafen“, beschreibt Bartman die Verbesserungen. Die spiegeln sich allerdings nicht in den Ergebnissen wider. Acht Niederlagen in Folge mit nur einem Punkt gab es zuletzt. Der letzte Sieg datiert vom 7. Dezember. Der sprang in eigener Halle gegen Berlin heraus. Schließt sich heute der Kreis?

Fast wäre ja schon gegen den KEV ein Erfolg herausgesprungen. „Wir haben im letzten Drittel besser gespielt und uns auch gute Chancen erarbeitet“, lobt Bartman und bedauert, dass sich das Rumpfteam nicht belohnte, moniert aber auch einige diskussionswürdige Hinausstellungen gegen sein Team.

Hovinen steht im Tor, Florek spielt wieder im Sturm

Mit den Fanprotesten am Rande des Spiels beschäftigt er sich nur bedingt: „Wir haben uns auf das Spiel fokussiert.“ Aber er kann die Enttäuschung der Zuschauer verstehen: „Denn die Ergebnisse sind definitiv nicht da. Aber wir spielen kein schlampiges Eishockey.“ Und er weiß, dass die Fans nur durch Erfolge zu besänftigen sind: „Wir müssen gewinnen.“

Konditionelle Probleme sieht er bei seiner Mannschaft gegen die Eisbären, die am Freitag nicht spielfrei waren, nicht, obwohl weiterhin fünf Spieler ausfallen. Denn einziger Rückkehrer ist Verteidiger Christopher Fischer nach Ablauf seiner Sperre. Kapitän Justin Florek kann damit wieder in den Sturm rücken. Im Tor wird Niko Hovinen stehen.

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