Iserlohn Roosters

Bei 5:4-Zittersieg trifft Bergmann dreifach

Jubel bei den Iserlohn Roosters, gefeiert wurde am Freitag vor allem Lean Bergmann (Mitte).

Jubel bei den Iserlohn Roosters, gefeiert wurde am Freitag vor allem Lean Bergmann (Mitte).

Foto: MATTHIAS GRABEN

Iserlohn.   Allzu oft haben die Iserlohn Roosters in dieser DEL-Saison schon mit einem Treffer Unterschied verloren. Am Freitag gegen Schwenningen lief es anders.

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Seinen Treffer zum 3:2 bejubelte Lean Bergmann in der 29. Minute mit einem kleinen Hüpfer, so wie man ihn eher von Fußball-Ikone Gerd Müller kannte, als dass man ihm beim Eishockey sehen würde.

Es war der erste von drei Streichen des Top-Stürmers der Iserlohn Roosters im Kellerduell der Deutschen Eishockey Liga gegen die Schwenninger Wild Wings – und irgendwie bezeichnend für dieses Spiel, das die Sauerländer vor 4512 Zuschauern am Ende knapp mit 5:4 (2:2, 1:0, 2:2) gewannen.

Es wurde intensiv, fast schon erbittert gekämpft auf dem Eis. Aber hochklassig war die Partie nicht, im Gegenteil. Sie offenbarte, warum diese Teams am Tabellenende rangieren. Ein Spiel, in dem die Gäste zunächst immer wieder zurückschlugen, wenn die Hausherren in Führung gegangen waren.

Fast jeder Schuss ein Treffer

Im ersten Drittel war fast jeder Schuss ein Treffer. Kaum hatte Daine Todd für die Roosters mit einem satten Schuss von links zur Führung getroffen (5.), glich Istvan Bartalis gegen eine unaufmerksame Abwehr der Sauerländer aus. Und nachdem Jon Matsumoto die Vorlage von Louie Caporusso zum 2:1 verwertet hatte, dauerte es auch nur fünf Minuten, bis Schwenningen durch Marcel Kurth egalisieren konnte. Bergmann traf – und auf der anderen Seite schlug Stefano Giliati (41.) zu, weil das Team von Jamie Bartman offenbar noch nicht das Schlussdrittel aufgenommen hatte, sondern mit den Gedanken noch in der Kabine war.

Es war aber erneut Bergmann, der die vierte Roosters-Führung erzielte (43.) – und dieses Mal konnte Schwenningen nicht antworten. Stattdessen machte Bergmann mit dem 5:3 (59.) und seinem dritten Tor an diesem Abend – eben nicht alles klar. Die Wild Wings verkürzten durch Mirko Höfflin (60.), erst dann ertönte die erlösende Schlusssirene.

Iserlohn rückt bis auf einen Punkt an Schwenningen heran, am Sonntag (16.30 Uhr) geht es für den IEC nach Bremerhaven. Ohne Jordan Smotherman, dessen Vertrag am Seilersee aufgelöst wurde. Alle anderen Spieler, so versichern die Verantwortlichen, werden Iserlohn bis zum Ende der Transferperiode in den europäischen Ligen nicht verlassen.

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