Süle

Bayern-Boss Hoeneß: Süle kann „EM ad acta legen“

Für Bayern-Präsident Uli Hoeneß ist die Verletzung von Niklas Süle „eine totale Katastrophe“.

Für Bayern-Präsident Uli Hoeneß ist die Verletzung von Niklas Süle „eine totale Katastrophe“.

Foto: Getty Images

München.  Niklas Süle wird nach Ansicht von Uli Hoeneß die EM wegen seines Kreuzbandrisses verpassen. Der Bayern-Boss nennt die Verletzung „ein Drama“.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Joachim Löw muss bei der Fußball-EM 2020 aller Voraussicht nach auf seinen verletzten Abwehrchef Niklas Süle verzichten. Das zumindest behauptet Uli Hoeneß. „So wie es ausschaut, ist die Saison für ihn beendet, auch die EM kann er ad acta legen“, sagte der Präsident des FC Bayern München am Montag.

Süle hatte sich am Samstag im Bundesliga-Spiel des deutschen Rekordmeisters beim FC Augsburg (2:2) zum zweiten Mal nach 2014 das Kreuzband im linken Knie gerissen. Am Sonntag wurde er in Innsbruck erfolgreich operiert. Bundestrainer Löw hatte den Ausfall des 24-Jährigen als „ganz bittere Nachricht“ bezeichnet und Süle einen „Fixpunkt in unseren Planungen“ genannt. Für die EM gilt das laut Hoeneß nicht mehr.

„Er muss zur neuen Saison wieder fit sein“, betonte der Bayern-Patriarch, „so eine Verletzung ist die totale Katastrophe, ein Drama, die schwierigste Verletzung, die man haben kann.“ Der FC Bayern werde nach Süles Ausfall allerdings nicht auf dem Transfermarkt tätig werden, sagte Hoeneß: „Wir holen niemanden.“ (sid)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben