Champions League

Besiktas sperrt eigene Fans für Spiel bei RB Leipzig aus

Szene aus dem Hinspiel: Gary Medel (l.) gegen Leipzigs Jean-Kevin Augustin.

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Szene aus dem Hinspiel: Gary Medel (l.) gegen Leipzigs Jean-Kevin Augustin. Foto: imago

Leipzig.  RB Leipzig hofft vor dem letzten Champions-League-Gruppenspiel gegen Istanbul auf Schützenhilfe. Die Gäste verzichten auf ihr Karten-Kontingent.

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Mittwochabend, 20.45 Uhr, Porto, Leipzig: Showdown um das noch verbliebene Ticket fürs Achtelfinale in der Champions-League-Gruppe, der RB Leipzig angehört. Die Sachsen empfangen Besiktas Istanbul, türkischer Meister und Gruppen-Erster, was RB immerhin als Vorteil für sich verbuchen kann. Die Türken sind schon durch. Aber, ach! RB hat den direkten Vergleich mit den punktgleichen Portugiesen verloren, und jetzt müssen die Sachsen hoffen, dass Monaco Porto wenigstens einen Zähler entwendet. Ausgerechnet. Die Monegassen haben nichts mehr zu gewinnen. Sie sind Gruppenletzter.

Soll aber keiner sagen, Leipzig hätte seinen Part nicht erfüllt. Also wird RB auf Sieg spielen. Visier offen, obwohl ja auch ein Remis reicht, falls Monaco gewinnt. Trainer Ralph Hasenhüttl sagte am Dienstag: „Das ist die Vorgabe. Wir spielen zu Hause.“ Natürlich doch. RB hat daheim in dieser Saison weder in der Königsklasse noch in der Liga verloren.

Besiktas hat das Gästekontingent von 2000 Karten zurückgegeben, weil der türkische Klub befürchtet, es könnte zu Ausschreitungen kommen wie im April in Lyon. Bei der Europa-League-Partie waren Besiktas-Fans auf den Platz gestürmt und hatten Böller geworfen, was im Nachgang die Uefa auf den Plan rief. Besiktas spielt jetzt zwei Jahre auf Bewährung. RB hat seine Tickets zusätzlich auch noch personalisiert.

Hasenhüttl wähnt seinen Kader in schlagfertiger Verfassung. Fehlen werden nur Innenverteidiger Dayopt Upamecano (Oberschenkel), Marcel Sabitzer (Schulter) und Spielmacher Emil Forsberg (Bauchmuskel), den 20-Millionen-Zugang Kevin Kampl ersetzen wird.

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