BVB-Berater

Matthias Sammer hält deutschen Fußball für "Durchschnitt"

Matthias Sammer legt gleich zwei Finger in die Wunde.

Matthias Sammer legt gleich zwei Finger in die Wunde.

Foto: Roland Weihrauch / dpa

München  Nach dem Aus von Bayern, BVB und Schalke in der Champions League übt Matthias Sammer Kritik. Ihm fehlt in Deutschland die Gewinnermentalität.

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Für den früheren Europameister Matthias Sammer ist der deutsche Fußball aktuell nur noch Mittelmaß. "Wir laufen der Musik in der Spitze hinterher. Wir sind Durchschnitt, aber Deutschland ist eigentlich nicht Durchschnitt", sagte Sammer bei Eurosport: "Wir sollten einfach mal diskutieren: Was macht Gewinner aus, und was macht aktuell den deutschen Fußball aus? Denn wir sind aktuell alles - aber keine Gewinner."

Sammer: "Die Premier League ist das Maß aller Dinge"

Der frühere Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) kritisierte, dass die seit Jahren zu beobachtende Negativentwicklung nicht ernst genug genommen worden sei. "Ich glaube, dass uns andere Nationen in unserer Grundstärke überholt haben. Nicht nur fachlich-inhaltlich, sondern auch mit dem größeren Hunger und Willen", sagte Sammer: "Deshalb muss man sich im deutschen Fußball grundsätzliche Gedanken machen."

Die drei deutlichen Niederlagen von Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04 in den jüngsten Champions-League-Duellen mit englischen Klubs sei bezeichnend, so Sammer: "Die Premier League ist das Maß aller Dinge im Moment. Die Besten spielen in England, und dort gibt es auch die besten Trainer." (sid)

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