KFC Uerdingen

KFC Uerdingen feuert Trainer Krämer - kommt jetzt Effenberg?

Stefan Effenberg (l.) schaut sich mit Uerdingens Geschäftsführer Nikolas Weinhart das KFC-Spiel gegen Würzburg an.

Stefan Effenberg (l.) schaut sich mit Uerdingens Geschäftsführer Nikolas Weinhart das KFC-Spiel gegen Würzburg an.

Foto: imago

Krefeld.  Nur einen Tag nach der 0:3-Pleite gegen Würzburg hat der KFC Uerdingen Trainer Stefan Krämer gefeuert. Ein prominenter Ex-Profi könnte folgen.

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Beim Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen herrscht wieder einmal das blanke Chaos. Am Montag gab der ehemalige Bundesligist bekannt, dass Trainer Stefan Krämer von seinen Aufgaben entbunden wurde.

Nur einen Tag nach der 0:3 (0:1)-Niederlage gegen die Würzburger Kickers hat sich der KFC Uerdingen von seinem Cheftrainer Stefan Krämer getrennt. Der 51-Jährige wurde "mit sofortiger Wirkung freigestellt". Das ließ der Klub am Montagnachmittag verlauten. "Wir hatten zuletzt leider zu oft unterschiedliche Vorstellungen und Sichtweisen", wird Präsident und Investor Mikhail Ponomarev in einer Pressemitteilung der Krefelder zitiert. Der Klub bedankte sich zudem bei Krämer und wies darauf hin, dass es keine Stellungnahmen zu möglichen Nachfolgern geben werde.

Ein Name kursiert derzeit rund um die Grotenburg. Und zwar der von Stefan Effenberg (50). Der ehemalige Nationalspieler saß am Sonntag beim Spiel gegen die Würzburger Kickers auf der Tribüne neben KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart und Ponomarev. Nach RevierSport-Informationen denkt der KFC Uerdingen über eine Verpflichtung des "Tigers" nach, der zuletzt 2016 als Trainer beim Zweitligisten SC Paderborn arbeitete.

Krämers Vertrag galt noch bis zum 30. Juni 2020

Krämer, der einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 besaß, hatte den KFC Uerdingen am 15. März 2018 übernommen und anschließend souverän in die 3. Liga geführt. Trotz widriger Umstände spielen die Krefelder eine erfolgreiche Saison. Der Klub von Weltmeister Kevin Großkreutz überwinterte auf einem Relegationsplatz und rutschte am Sonntag nach der Würzburg-Pleite auf den vierten Platz ab. Das war offenbar zu viel für den ungeduldigen Ponomarev, der offenbar keine sportlichen Rückschläge duldet. In der vergangenen Saison wurde Trainer Michael Wiesinger entlassen, als er in der Regionalliga West auf dem zweiten Tabellenplatz stand.

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