KFC Uerdingen

Neuer Ärger in Uerdingen: Kevin Großkreutz schlägt Mitspieler

Kevin Großkreutz spielt inzwischen in der 3. Liga für den KFC Uerdingen.

Kevin Großkreutz spielt inzwischen in der 3. Liga für den KFC Uerdingen.

Foto: imago

Krefeld.  Der Drittligist KFC Uerdingen kommt nicht zur Ruhe: Nun gibt es Ärger um Kevin Großkreutz. Uerdingen könnte noch in Abstiegsgefahr geraten.

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Die Liste der Verfehlungen in der Karriere des Kevin Großkreutz (30) ist lang. Schon zu seinen sportlichen Glanzzeiten als Nationalspieler und Leistungsträger bei Borussia Dortmund leistete er sich zahlreiche Eskapaden. Ein Dönerwurf, die Pinkel-Affäre nach dem Pokalfinale 2014 sowie regelmäßige Party-Exzesse verschafften ihm den Ruf eines Problemfalls im deutschen Fußball. Seinen Tiefpunkt erreichte der ehemalige Meisterspieler des BVB im Jahr 2017, als er mir Jugendspielern des VfB Stuttgart in ein Bordell ging und sich anschließend eine Schlägerei auf der Straße lieferte. Und auch bei seinem neuen Verein KFC Uerdingen sorgt Großkreutz wieder einmal für Negativschlagzeilen.

KFC Uerdingen hatte beim SV Meppen mit 2:3 verloren

Wie diese Redaktion aus Vereins- und Spielerkreisen erfahren hat, leistete sich der Weltmeister von 2014 beim Drittligaspiel der Krefelder am 2. Februar beim SV Meppen einen schweren Aussetzer. Nach der 2:3-Niederlage des KFC geriet der 30-Jährige in der Mannschaftskabine in eine verbale Auseinandersetzung mit seinem jungen Mitspieler Maurice Litka (23). Großkreutz beließ es nicht bei Worten und schlug Litka vor den Augen des Teams mit der flachen Hand ins Gesicht.

Keine Sanktionen des Vereins

Ernsthafte Konsequenzen hatte dieser Vorfall für Großkreutz nicht. Vom Verein wurde er nicht sanktioniert. Einzige Bedingung: Der Rechtsverteidiger musste die Mannschaft zu einem Essen einladen. Dies tat Großkreutz auch. Wenige Tage nach dem Kabinen-Eklat war das KFC-Team in seiner Dortmunder Kneipe "Mit Schmackes" zu Gast.

Die Stimmung innerhalb des Teams hat sich dadurch nicht gebessert, was sich auch auf die Leistungen des ehemaligen Bundesligisten überträgt. Seit dem Jahreswechsel stecken die ambitionierten Krefelder in einer schweren Krise. Der einstige Aufstiegskandidat wartet seit elf Spielen auf einen Sieg. Zwei Trainer wurden im Zuge dieser blamablen Durststrecke entlassen. Am Freitagabend trifft der KFC auf den 1. Kaiserslautern (19 Uhr). Bei einer weiteren Pleite könnten die als Meisterfavorit gestarteten Krefelder in ernste Abstiegsgefahr geraten.

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