U21

5:1 in Wales - U21 startet EM-Mission mit "Hack-Trick"

Robin Hack (l.) erzielte drei Tore für Deutschlands U21 in Wales.

Robin Hack (l.) erzielte drei Tore für Deutschlands U21 in Wales.

Foto: dpa

Wrexham.  Mit 5:1 (4:0) setzte sich Deutschlands U21 im ersten EM-Qualifikationsspiel in Wales durch. Drei Tore erzielte Robin Hack vom 1. FC Nürnberg.

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Mit einem „Hack-Trick“ zum ersten Sieg: Dank eines Dreierpacks von Robin Hack innerhalb von zehn Minuten ist die deutsche U21-Nationalmannschaft mit einem klaren 5:1 (4:0) in Wales in die EM-Qualifikation gestartet. Das neu formierte Team von DFB-Trainer Stefan Kuntz gewann den Härtetest in Wrexham völlig verdient und nahm locker die erste Hürde auf dem Weg zur Endrunde 2021. "Das ist mehr als ein Auswärtssieg. Wenn man bedenkt, dass viele im Verein momentan gar nicht spielen, einige eine andere Position gespielt haben als im Verein, war das schon klasse", sagte U21-Trainer Stefan Kuntz.

Überragender Mann war Stürmer Robin Hack vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg, der mit Toren in der 19., 24. und 29. Minute früh auf 3:0 stellte. In der einseitigen Begegnung trafen zudem Werder Bremens Johannes Eggestein (41.) und Adrian Fein vom Hamburger SV (50.) für das DFB-Team, das in dieser Konstellation erst seit einer Woche zusammen trainiert.

Umso wichtiger waren die drei Punkte: Nur der Gruppensieger löst sicher das Ticket für die EM in Slowenien und Ungarn. Für Wales erzielte Mark Harris (48.) per Handelfmeter das zwischenzeitliche 1:4.

„Mit viel Geduld haben wir das 1:0 gemacht. Danach hatten wir viel mehr Aktionen nach vorne. Wir haben es gut gemacht und auch in der Höhe verdient gewonnen. Das gibt uns viel Selbstvertrauen“, sagte Matchwinner Hack bei ProSieben Maxx.

DFB-Team hatte vor 841 Zuschauern alles im Griff

Vor nur 841 Zuschauern im Racecourse Ground hatte das DFB-Team von Beginn an das Spiel im Griff. Besonders über den schnellen Ridle Baku (FSV Mainz 05) auf rechts machte die Kuntz-Mannschaft viel Druck, hielt das Tempo hoch und ließ den Ball laufen. Kuntz hatte vor dem Spiel noch vor zu hohen Erwartungen gewarnt, auch weil im neuen Kader kaum Spieler mit Bundesliga-Erfahrung stehen.

Zwar stimmten manche Laufwege noch nicht, dennoch war Deutschland deutlich überlegen. Die Tore fielen nach der ersten Viertelstunde fast im Minutentakt: Erst steckte Fein auf Hack durch, der aus spitzem Winkel den Ball über die Linie beförderte. Wenig später bugsierte Rhys Norrington-Davies einen Schuss von Hack unglücklich ins eigene Tor, ehe der im Sommer aus Hoffenheim nach Nürnberg gewechselte Hack sogar das 3:0 markierte - diesmal per Kopf.

Kuntz riss an der Linie die Arme in die Höhe, war das Spiel doch praktisch entschieden. Eggestein, einer von nur drei verbliebenen EM-Teilnehmern des Sommers, legte aus 13 Metern sogar das 4:0 nach. Die Waliser, die vier Tage zuvor an gleicher Stelle überraschend Belgien mit 1:0 bezwungen hatten, kamen zwar noch einmal heran, doch erneut hatte Deutschland durch Fein vom Zweitligisten HSV die passende Antwort parat. (sid)

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