BVB

300 Millionen Euro - BVB offenbar vor Mega-Deal mit Puma

Marco Reus und Jadon Sancho jubeln weiter in Puma-Trikots.

Marco Reus und Jadon Sancho jubeln weiter in Puma-Trikots.

Foto: firo

Dortmund  Borussia Dortmund steht offenbar kurz vor einer lukrativen Vertragsverlängerung mit Ausrüster Puma. Ein Zehn-Jahres-Vertrag ist im Gespräch.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat lange auf eine Vertragsverlängerung mit Ausrüster Puma hingearbeitet. Wie die "Sport Bild" berichtet, steht diese nun kurz bevor. Und sie soll sehr lukrativ für den BVB sein. "Wir befinden uns mit Puma in guten und zielführenden Gesprächen, in denen wir uns zuletzt deutlich angenähert haben", sagte BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer der "Sport Bild". Außerdem erklärte er: "Borussia Dortmund wird einen deutlich werthaltigeren Vertrag abschließen als bisher."

Zehn-Jahres-Vertrag zwischen BVB und Puma

Zu konkreten Zahlen machte Cramer zwar keine Angaben. Nach Informationen des Magazins soll ein neuer Zehn-Jahres-Vertrag abgeschlossen werden, der dem deutschen Vizemeister mehr als 300 Millionen Euro einbringen werde. Es handele sich um eine vorzeitige Verlängerung des noch bis 2022 laufenden Ausrüster-Vertrages mit dem deutschen Sportartikel-Hersteller.

Die "Sport Bild" schreibt außerdem, dass der neue Vertrag bereits ab dem 1. Juli 2020 in Kraft treten soll - zwei Jahre vor Ablauf des noch laufenden Vertrags. Der BVB kann also früher mit deutlich höheren Einnahmen planen.

Die Partnerschaft zwischen Borussia Dortmund und Puma bleibt damit auch in Zukunft eng. Puma ist seit der Saison 2012/13 der Ausrüster der Schwarz-Gelben und seit 2014 sogar Anteilseigner der börsennotieren Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA. Zuvor hatte der BVB zwischen 2009 und 2012 in Trikots des italienischen Sportartikelherstellers Kappa gespielt. Der erste Deal mit Puma hatte dem BVB damals ca. 30 Millionen Euro eingebracht - für fünf Jahre. In Zukunft könnte diese Summe jedes Jahr an die Schwarz-Gelben fließen und die finanziellen Möglichkeiten des ambitionieren Champions-League-Teilnehmers weiter erhöhen. Das Ziel, Branchenprimus Bayern München angreifen zu können, wird so deutlich realistischer. (tm, mit sid)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (6) Kommentar schreiben