Dortmund. . Verteidiger Nico Schlotterbeck musste von der Nationalmannschaft abreisen. Ausgerechnet vor dem großen BVB-Spiel beim FC Bayern München.

Es schien zunächst so, als sei die Verletzung von Nico Schlotterbeck unerheblich. Im deutschen Spiel gegen Peru (2:0) musste der Verteidiger des BVB kurz vor Schluss ausgewechselt werden, sein linker Oberschenkel wurde bandagiert. Trotzdem sollte er auch im zweiten Testspiel der Nationalmannschaft zum Einsatz kommen.

Nun musste Nico Schlotterbeck doch vorzeitig abreisen.

In Dortmund befürchten die Verantwortlichen deswegen, dass er 23-Jährige ausgerechnet im Topspiel beim FC Bayern am Samstag (18.30 Uhr/Sky) ausfallen könnte. Die Borussia führt die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung vor dem Rekordmeister an und könnte die Tür zur Deutschen Meisterschaft durch einen Sieg weit aufstoßen.

Nico Schlotterbeck sitzt auf dem Boden, der BVB-Verteidiger muss ausgewechselt werden.
Nico Schlotterbeck sitzt auf dem Boden, der BVB-Verteidiger muss ausgewechselt werden. © firo

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Weitere Untersuchungen sollen jetzt ergeben, wie schwerwiegend Schlotterbecks Probleme im linken Oberschenkel sind. Erst dann könne man Genaueres sagen, heißt es. Der Abwehrspieler gehört derzeit zu den Stützen in der Dortmunder Defensive, sein Ausfall würde schmerzen.

Man habe bei Nico Schlotterbeck kein Risiko eingehen wollen, berichtete Bundestrainer Hansi Flick am Montag. „Es ist nichts Schlimmes, denke ich. In zwei, drei Tagen wird er wieder auf dem Platz stehen können“, ergänzte Flick. Das klingt nach Entwarnung.

Die BVB-Alternative? Mats Hummels

Sollte Nico Schlotterbeck doch fehlen, würde Mats Hummels in die Startelf rücken und gemeinsam mit Niklas Süle verteidigen. Hummels sitzt im Jahr 2023 allerdings meistens auf der Bank. Der BVB-Vertrag des Weltmeisters von 2014 läuft im Sommer aus. Eine Entscheidung, wie es weitergeht, ist noch nicht gefallen. Auch weil Hummels vor dem wichtigen Spiel nicht die Konzentration stören wollte.