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Bürki über BVB-Verlängerung: „Es ist keine Frage des Geldes“

BVB-Torhüter Roman Bürki am Trainingsgelände.

BVB-Torhüter Roman Bürki am Trainingsgelände.

Dortmund.  Torwart Roman Bürki hat beim BVB einen Vertrag bis 2021. Derzeit ruhen die Gespräche. Der 29-Jährige hofft auf Bundesliga-Spiele im Mai.

Es war ein ungewöhnlicher Rahmen, aber aufgrund der Corona-Krise hat BVB-Torhüter Roman Bürki mit einem kleinen Journalistenkreis per Videokonferenz gesprochen. Etwa über seine Vertragsgespräche, die derzeit ruhen. Der 29-Jährige hat noch einen Vertrag bis 2021 in Dortmund.

„Es ist keine Frage des Geldes zwischen Dortmund und mir“, sagte Bürki. „Wir tauschen uns beide aus, was möglich ist, aber wir haben uns noch nicht gefunden.“ In der Corona-Pause sei es allerdings generell nicht richtig, über eine Verlängerung zu verhandeln, nun gehe es erstmal um den Klub. „Nach dieser schwierigen Zeit werden wir weiter sprechen.“ Denn: „Im Moment gibt es wichtigere Dinge.“

BVB trainiert in Kleingruppen

Der BVB trainiert seit gut einer Woche wieder in Kleingruppen, zuvor schwitzten die Spieler im Homeoffice. Die Bundesliga ruht seit dem 12. März und noch mindestens bis Ende April.

„Es war speziell, die ganze Zeit nur zu Hause zu sein“, erklärte Bürki. „Mir wurde schnell langweilig. Ich habe angefangen, Bücher zu lesen. Dabei spiele ich eigentlich viel Playstadion, schaue Serien. Ich war froh, dass meine Freundin zumindest noch da war. Außerdem haben wir Hausaufgaben bekommen, wir hatten die Möglichkeit, in Zweiergruppen in den Fitnessraum zu gehen. Es war keine einfache Zeit, aber es hat andere Leute viel schlimmer erwischt.“

BVB-Torhüter Bürki hofft auf Spiele im Mai

Der Torhüter hofft, dass die Bundesliga im Mai weitergehe, wenn auch nur mit Geisterspielen. Eines hat der BVB bereits erlebt. Im Champions-League-Achtelfinale schied der Klub bei Paris Saint-Germain aus, verlor das Rückspiel 0:2. „Es war nicht angenehm. Ich glaube auch, dass wir mit Zuschauern noch einmal zurückgekommen wären.“ Aber wenn Geisterspiele der einzige Weg seien, dann werde man dies annehmen. „Ich habe das Gefühl, dass die Leute dann wieder Spaß haben werden, Fußball zu schauen, wenn auch nur vor dem Fernseher."

Fest stehe: Auf diese Situation müsse man sich vorbereiten. „Vielleicht sollten wir im leeren Stadion trainieren“, meinte der BVB-Torhüter. (las)

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