Borussia Dortmund

BVB-Aktionär fordert Verkauf von Reus - so reagiert Watzke

Borussia Dortmunds Kapitän Marco Reus (r.) mit seinem Trainer Lucien Favre.

Borussia Dortmunds Kapitän Marco Reus (r.) mit seinem Trainer Lucien Favre.

Foto: firo

Dortmund.  Bei Borussia Dortmunds Hauptversammlung durften Aktionäre Fragen stellen. Ein Abschied von Marco Reus wurde gefordert. So reagiert Watzke.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke musste Schmunzeln als ein Aktionär ihn auf der Hauptversammlung der Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA fragte, wann der Verein Marco Reus „endlich“ verkaufen würde.

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Nach Ansicht des Aktionärs sei der Kapitän der Borussia zu häufig verletzt und tauche in wichtigen Spielen unter. „Das Schöne am Fußball ist doch, dass wir immer über verschiedene Meinungen diskutieren kann“, antwortete Watzke, der komplett anderer Meinung war. „Marco Reus spielt eine ganz wichtige Rolle in diesem Klub.“

BVB-Chef Watzke: Marco Reus wird noch „sehr wichtig für den BVB sein“

Ein aktuelles Formtief des 31-jährigen Reus sieht der Dortmunder Geschäftsführer nicht. „Man muss jedem, der sechs oder sieben Monate raus war, die gleiche Zeit geben bis er wieder in Top-Form ist.“ Dass der Ex-Nationalspieler allerdings wieder in guter Verfassung ist, zeigte er zuletzt mit seinem 1:0-Siegtor gegen die TSG Hoffenheim oder seinem Tor bei der 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern.

„Marco hat in seiner Zeit beim BVB schon 50 oder 60-mal das 1:0 geschossen“, betonte Watke den sportlichen Wert des BVB-Kapitäns. „Ich bin sicher, dass er beim BVB noch sehr wichtig sein wird. Wir sind sehr froh, dass er hier ist.“

Der gebürtige Dortmunder Reus spielt seit 2012 für die Profis der Borussia und absolvierte seitdem 278 Pflichtspiele für den Klub. Dabei gelangen ihm 132 Tore und 83 Vorlagen. Sein Vertrag läuft noch bis Juni 2023.

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