BVB-Einzelkritik

BVB-Noten: Mats Hummels wird schmerzlich vermisst

BVB-Verteidiger Mats Hummels wurde in der Halbzeit aufgrund von Muskelproblemen ausgewechselt.

BVB-Verteidiger Mats Hummels wurde in der Halbzeit aufgrund von Muskelproblemen ausgewechselt.

Foto: firo

Wolfsburg.  Der BVB hat sein Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg 2:0 gewonnen. Mats Hummels muss zur Pause raus, das macht sich bemerkbar. Die Einzelkritik.

Roman Bürki: Hatte vor der Pause sehr wenig zu tun, musste nur bei einigen langen Bällen zugreifen. In der zweiten Pause bei Steffens Volleyschuss sicher (62). Note: 3

Lukas Piszczek: Der Routinier hatte unter der Woche noch einmal um ein Jahr verlängert und wies zunächst nach, warum man ihm beim BVB als zuverlässige Arbeitskraft schätzt. Im Aufbauspiel etwas unsauber, defensiv aber sehr aufmerksam – in der zweiten Halbzeit aber nicht immer Herr des Geschehens. Note: 3,5

Mats Hummels (bis 45.): Hatte in den beiden Sturmkanten Weghorst und Ginczek anspruchsvolle Gegner, ging damit aber äußerst souverän um. Versuchte immer wieder Steilpässe in die Sturmspitze, die die aufmerksamen Wolfsburger aber meist abfingen. Zur Halbzeit musste er wegen Muskelproblemen in der Kabine bleiben – und wurde schmerzlich vermisst. Note: 2

Manuel Akanji: Unaufgeregter Auftritt des Schweizers vor der Pause. Verlor kurz danach einmal Steffen aus dem Auge, der dann freistehend den Ausgleich hätte machen müssen (48.) und hatte auch danach ein paar Wackler. Ohne Hummels als Nebenmann deutlich weniger souverän. Note: 4

Achraf Hakimi: Trug seinen Teil zum Führungstreffer bei, ansonsten aber wirkte er fahrig und war deutlich zu unpräzise – bis er dann allerdings einen sauberen Konter zum 2:0 abschloss (78.). Note: 3,5

Thomas Delaney (bis 83.): Überzeugte kämpferisch am Boden wie in der Luft und spielte im Spielaufbau einige starke Pässe – erlaubte sich aber auch so manche Ungenauigkeit. Die ganz feine Klinge ist nicht unbedingt sein Ding. Note: 3

Mahmoud Dahoud: Etwas unpräziser als gegen Schalke, aber erneut ein ansprechender Auftritt im Zentrum. Enorme Laufleistung, mit und gegen Ball sehr präsent. Note: 3,5

Raphael Guerreiro (bis 83.): Nachdem er schon gegen Schalke doppelt getroffen hatte, machte er gegen Wolfsburg gleich so weiter (32.). Offensiv dieses Mal etwas diskreter, weil er öfter nach hinten gedrückt wurde. Note: 2,5

Julian Brandt (bis 65.): Er lief erneut sehr viel, hatte auch so manch gute Idee, die aber manchmal die eigenen Füße, manchmal die Mitspieler nicht so richtig verstanden. Insgesamt ein recht durchwachsener Auftritt. Note: 4,5

Thorgan Hazard (bis 79.): Auffälligste Offensivkraft vor der Pause, legte auch das 1:0 auf (32.). Baute nach der Pause allerdings ab. Note: 3

Erling Haaland: Hatte vor der Pause wenig Strafraumszenen, weil ihn die Wolfsburger Innenverteidiger Brooks und Pongracic umsichtig überwachten. Vor dem Führungstreffer schlug er ein veritables Luftloch im Strafraum (32.). Wich viel nach hinten und auf die Flügel aus, rackerte vorbildlich. Note: 4,5

Emre Can (ab 46.): Kam für Hummels und übernahm auch dessen Posten im Abwehrzentrum. Danach stand der BVB deutlich weniger sicher, was nicht nur ihm angelastet werden darf. Biss sich hinein, hatte aber schon bessere Spiele. Note: 3,5

Jadon Sancho (ab 65.): Kam für Brandt und bereitete das 2:0 mit starkem Dribbling und sauberem Pass vor. Wegen der zu kurzen Einsatzzeit allerdings ohne Note.

Giovanni Reyna (ab 79.): Kam für Hazard. Ohne Note

Leonardo Balerdi (ab 83.): Kam für Delaney. Ohne Note

Marcel Schmelzer (ab 83.): Kam für Guerreiro. Ohne Note

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