Piszczek

Lukasz Piszczek fehlt im BVB-Training - kündigt aber Rückkehr an

Lukasz Piszczek will schon bald wieder für den BVB spielen.

Lukasz Piszczek will schon bald wieder für den BVB spielen.

Foto: firo

Dortmund.  Lukasz Piszczek fehlt dem BVB weiter im Training, will aber bald zurückkehren. Am Dienstag setzten auch drei weitere Dortmund-Profis aus.

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Seit über einem Monat fehlt Lukasz Piszczek bei Borussia Dortmund, hartnäckige Schmerzen an der Ferse halten den Rechtsverteidiger vom Fußballspielen ab. Auch am Dienstag fehlte er im BVB-Mannschaftstraining - ebenso wie Axel Witsel sowie die zuletzt an einem Infekt erkrankten Julian Weigl und Ömer Toprak. Mahmoud Dahoud dagegen hat seine Erkrankung überstanden und ist damit eine Alternative, wenn der BVB am Samstag (18.30 Uhr/live in unserem Ticker) bei Hertha BSC antritt.

Und auch bei Piszczek ist das Ende der Leidenszeit absehbar: Gegenüber der polnischen Sportzeitung Przeglad Sportowy kündigt der 33-Jährige eine baldige Rückkehr auf den Platz an: "Ich soll nächste Woche wieder ins Training einsteigen", sagte er bereits am Sonntag.

Zuletzt hatte Piszczek am 9. Februar beim 3:3 gegen die TSG Hoffenheim auf dem Platz gestanden - schon da allerdings nicht bei bester Gesundheit: Zwei Spieltage zuvor, beim 5:1-Sieg gegen Hannover 96, hatte er einen Schlag auf den Fuß bekommen und musste ausgewechselt werden. Seitdem plagt er sich mit Schmerzen und musste irgendwann gemeinsam mit den Ärzten erkennen, dass der Fuß erst einmal Ruhe braucht. "Derzeit arbeite ich nur im Kraftraum, sitze viel auf dem Fahrrad", so Piszczek. "Aber es sieht gut aus." Sollte der Rechtsverteidiger tatsächlich schon bald ins Training einsteigen, könnte er nach der Länderspielpause Ende März, spätestens wohl aber zum Spitzenspiel gegen Bayern München am 6. April wieder zur Verfügung stehen.

Piszczek fehlte an allen Ecken und Enden

Der BVB könnte seine Rückkehr gut gebrauchen, ein Stabilisator wie Piszczek fehlte in den vergangenen Wochen an allen Ecken und Enden. Der polnische Nationalspieler mag nicht mehr die herausragende Klasse auf den Platz bringen, über die er einst verfügte - doch beim BVB ist er der stabilste Außenverteidiger. Der vor der Saison als Stellvertreter verpflichtete Achraf Hakimi bringt zwar viel Offensivpower mit, ist defensiv aber anfällig und leistet sich immer wieder haarsträubende Fehler. Zudem wird er eigentlich auf der linken Seite gebraucht, wo Trainer Lucien Favre kein Vertrauen mehr in den langjährigen Stammspieler Marcel Schmelzer zu haben scheint - zuletzt musste immer wieder der gelernte Innenverteidiger Abdou Diallo auf der linken Seite aushelfen. Marius Wolf, der in den vergangenen beiden Spielen auf der rechten Abwehrseite agierte, machte dies zwar solide - aber auch nicht fehlerfrei.

So ist es kein Zufall, dass die Verletzungspause des Leistungsträgers zusammenfällt mit der Dortmunder Formkrise. Ohne ihn gab es in acht Pflichtspielen nur zwei Siege, der BVB schied im DFB-Pokal und in der Champions League aus und verspielte seinen beträchtlichen Vorsprung an der Tabellenspitze, ist nun nur noch punktgleicher Zweiter hinter Bayern München. "So ist Fußball", meint Piszczek dazu. "Wir haben stark angefangen, dann ging uns etwas die Luft aus. Aber wir sind immer noch in einer sehr guten Position."

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