Borussia Dortmund

BVB-Sportdirektor Zorc weist Kritik an Friseurbesuch zurück

BVB-Sportdirektor Michael Zorc

BVB-Sportdirektor Michael Zorc

Foto: dpa

Dortmund.  Fortuna-Trainer Funkel hatte den Friseurbesuch im Dortmunder Teamhotel kritisiert. Von Sportdirektor Michael Zorc gibt es eine deutliche Antwort.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Michael Zorc beginnt mit einem Lob: „Ich kenne Friedhelm sehr lange, ich mag ihn und er macht einen guten Job“, sagt der Sportdirektor von Borussia Dortmund. Und man kann förmlich schon das „aber“ hören, das gleich kommen wird, denn Friedhelm Funkel, der Trainer von Fortuna Düsseldorf, hatte sich zuvor über den BVB geäußert – und zwar über den Friseurbesuch im Dortmunder Teamhotel in London, einen Tag vor der 0:3-Klatsche im Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel bei Tottenham Hotspur.

Harsche Kritik von Friedhelm Funkel an BVB-Profis

„Bei Fortuna passiert sowas nicht“, hatte Funkel gesagt. „Wir haben bodenständige Spieler. Das ist doch Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn.“ Und damit nicht genug: „Wo sind die mit ihren Gedanken, wenn die zu einem Champions-League-Spiel nach Tottenham fliegen? Das frage ich mich wirklich. Das darf es einfach nicht geben.“ Vor allem den Zeitpunkt kritisierte der Trainer: „Die haben doch so viel Zeit für einen Friseurbesuch, das kann man zu jeder anderen Zeit erledigen.“

Auch bei Düsseldorf ein Friseurbesuch?

Zorcs Antwort fiel entsprechend deutlich aus: „Ich würde ihm empfehlen, sich über die eigenen Spieler Gedanken zu machen und sich zu denen zu äußern“, sagte der BVB-Sportdirektor. Denn: „Wir haben die Info, dass letzten Samstag in Düsseldorfer Teamhotel das gleiche passierte, dass vor dem Spiel auch ein Friseur da war. „Das hat bei unseren Spielern zu leichtem Lächeln und auch Kopfschütteln geführt.“

Der wesentliche Unterschied: Düsseldorf gewann das anschließende Fußballspiel gegen den VfB Stuttgart mit 3:0, während Dortmund gegen Tottenham 0:3 verlor. Und so sehr sich die BVB-Bosse auch über Funkels Aussage ärgerten: Sie selbst hatten die Aktion ebenfalls kritisiert. „Das gehört sich nicht, das werden wir auch besprechen, das wird sich nicht wiederholen“, hatte Zorc nach der Rückkehr aus London gesagt. „Aber deswegen haben wir auch nicht 0:3 verloren.“​

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben