DFB-Pokal

BVB-Trainer Stöger mit Respekt aber ohne Angst vor Bayern

BVB-Trainer Peter Stöger

Foto: firo

BVB-Trainer Peter Stöger Foto: firo

Dortmund.  Selbstbewusst geht der BVB ins Pokalspiel bei den Bayern. Dass Dortmund dort oft gut aussah, hält Trainer Peter Stöger für unwichtig.

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Es gibt während Pressekonferenzen mit Bundesligatrainern Fragen, die einfach zu beantworten sind. Und es gibt die nach den Schwächen von Bayern München. „Irgendwie passen die Worte ‚Bayern‘ und ‚Schwächen‘ gar nicht in einem Satz zusammen, sagt Peter Stöger, Trainer von Borussia Dortmund, als er dazu befragt wird. Die Bayern seien eine Mannschaft, die „sich nach zwischenzeitlichen Turbulenzen unter Jupp Heynckes wieder richtig in die Spur gebracht“ habe.

Zwar ist auch Stöger aufgefallen, dass die drei jüngsten Spiele allesamt nur noch knapp mit 1:0 gewonnen wurden und dass einige dieser Siege doch recht wacklig und gar nicht souverän anmuteten. Für das Pokalspiel habe dies aber keinerlei Konsequenzen: „Ihre Qualität und die Konstellation mit einem Heimspiel gegen Dortmund vor Weihnachten im Pokal – das wird sie schon stark machen“, erwartet der Trainer.

BVB will sich nicht verstecken

Aber auch der BVB habe „im spielerischen und läuferischen Bereich und von der Schnelligkeit her Möglichkeiten, dass wir gefährlich werden können“. Man müsse „vieles richtig machen, aber das ist ja auch keine Überraschung gegen die Bayern“. Verstecken will sich Stöger mit seiner Mannschaft nicht, eine defensivere Anordnung sei „nicht der Grundplan“.

Zumal der BVB ja zuletzt im Pokalwettbewerb öfter einmal erfolgreich war, wenn er in München antreten musste - was für den Trainer aber allenfalls ein Nebenaspekt ist: „Für die Partie morgen hat das keinen Einfluss.“ Er halte es für „zielführender, sich mit Dingen zu beschäftigen, die nicht so gut funktioniert haben“, erklärt der 51-Jährige. Daraus nämlich ließen sich deutlich leichter Verbesserungsmöglichkeiten ableiten. „Wenn etwas gut funktioniert hat, gibt dir das vielleicht ein Gefühl der Sicherheit und Sicherheit geht dann schnell in den Bereich der Gelassenheit und Überheblichkeit rein.“

Wichtiger sei da schon der jüngste 2:1-Sieg gegen 1899 Hoffenheim gewesen, mit dem entscheidenden Treffer in der 89. Minute. „Dadurch hast du das Gefühl und den Glauben wieder, dass du solche Spiele entscheiden und drehen kannst nach Rückstand“, meint Stöger. „Dass die Mannschaft Qualität hat, ist eh klar, und so etwas gibt noch Selbstvertrauen.“

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