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BVB trifft mit Mut auf den HSV - und vielleicht mit Reus

Dortmund.  Gegen den Hamburger SV will Borussia Dortmund am Samstag den ersten Heimsieg des neuen Jahres feiern - Marco Reus könnte dabei sein.

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Zwei Heimspiele, kein Sieg: Das ist nicht nur für einen Verein wie Borussia Dortmund ein Makel. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) soll gegen den kriselnden Hamburger SV das erste Erfolgserlebnis im eigenen Stadion gefeiert werden. Helfen sollen dabei mehr Mut und vielleicht auch Marco Reus.

BVB-Sportdirektor Zorc: "Reus liefert herausragende Trainingsleistungen ab"

Der Nationalspieler trainiert nach seinem Kreuzbandteilriss seit Beginn des Jahres wieder und liefert "herausragende Trainingsleistungen" ab, wie Sportdirektor Michael Zorc urteilte. "Es geht Marco soweit gut, aber wir werden das kurzfristig entscheiden. Ich weiß, dass er gern spielen möchte und wir hätten ihn gern dabei. Wir werden eine sinnvolle Entscheidung treffen", kündigt Trainer Peter Stöger an, der von seinem größten Hoffnungsträger schwärmt, weil er von seiner Technik, seiner Geschwindigkeit und seiner Übersicht her ein Spiel entscheiden könne. Doch ihn als "Heilsbringer" für alles zu sehen, was dem BVB vielleicht noch fehle, sei ein Fehler. "Ich bin jemand, der ihm die Zeit gibt, die er braucht."

Ebenfalls kurzfristig fällt das Urteil über die Spielfähigkeit bei Mario Götze, der die Partie in Köln (3:2) und die Trainingseinheiten danach wegen Rückenbeschwerden verpasste, nun aber wieder zurückkehren dürfte. "Die Probleme dürften abgeklungen sein, aber mehr werden wir wahrscheinlich erst am Freitag wissen", sagt Stöger. Sicher ausfallen wird Raphael Guerreiro, der erneut über muskuläre Probleme klagt.

Doch unabhängig vom Personal ist der BVB unter Druck, im neuen Jahr den ersten Sieg im eigenen Stadion zu feiern. "Zuhause würden wir gern mal einen Sieg einfahren, das würde den Fans Spaß machen. Gegen Köln waren einige Dinge klar verbessert, wir waren offensiv zielstrebiger. Das waren Dinge, die wir besprochen haben", lobt Peter Stöger, erinnert sich aber auch an Mängel in der Defensive. "In der Rückwärtsbewegung haben wir einige Räume angeboten." So kam der Tabellenletzte nach zweimaliger Dortmunder Führung jeweils zum Ausgleich. Aber das Gute überwiegt, findet Stöger: "Ich bin positiv gestimmt."

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