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Das ist der Stand bei den BVB-Verletzten Reus und Toprak

BVB-Kapitän Marco Reus saß in Leipzig nur verletzt auf der Bank.

BVB-Kapitän Marco Reus saß in Leipzig nur verletzt auf der Bank.

Foto: dpa

Leipzig  Borussia Dortmund hat bei RB Leipzig 1:0 (1:0) gewonnen. Obwohl Kapitän Marco Reus verletzt fehlte. Genauso wie Verteidiger Ömer Toprak.

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Axel Witsel marschierte am Samstagabend mit einem Lächeln durch den Innenraum des Leipziger Stadions. Klar, schließlich hatte Borussia Dortmund kurz zuvor den Tabellenvierten RB mit 1:0 (1:0) niedergerungen. Außerdem hatte der 30-Jährige in dieser Partie wieder einmal bewiesen, welche enorme Bedeutung er für die Schwarz-Gelben hat. Nicht nur wegen seines Tores (19.), sondern auch weil er als Fixpunkt das BVB-Spiel steuerte, diktierte. Wie immer eigentlich, jedoch kompensierte er als Führungsspieler diesmal zusätzlich noch den Ausfall von Marco Reus.

Favre hofft auf schnelle Reus-Rückkehr

Denn der Kapitän der Schwarz-Gelben fehlte erstmals in dieser Spielzeit in einem Bundesliga-Spiel. Erst am Freitag war er im Training umgeknickt, sein Einsatz ein Tag später in Leipzig daher unmöglich. Sportdirektor Michael Zorc erklärte im ZDF-Sportstudio, dass der 29-Jährige jedoch schon bald zurückkehren werde. Reus hab eine leichte Bänderdehnung. „Wir hoffen, dass es maximal eine oder vielleicht zwei Wochen dauert“, meinte Zorc.

Ähnlich äußerte sich auch Trainer Lucien Favre. „Marco Reus hat im Trainingslager praktisch nicht trainiert, war krank. Er ist dann am Freitag umgeknickt. Deswegen war es unmöglich für ihn, heute zu spielen“, so Favre. „Ich hoffe, dass er in der nächsten Wochen anfangen kann, mit der Mannschaft zu trainieren.“

Auch BVB-Verteidiger Toprak fehlt

Neben Reus fehlte auch Ömer Toprak. Der Grund: eine Muskelverletzung. Ob er am kommenden Samstag gegen Hannover 96 (15.30 Uhr/Sky) wieder auf dem Rasen im Dortmunder Stadion verteidigen kann, bleibt ungewiss. „Wir wissen es nicht genau, es wird nicht lange dauern. Aber auch in der nächsten Woche wird es schwer“, erklärte Favre.

Dafür wurde Toprak allerdings ziemlich überzeugend von Aushilfsverteidiger Julian Weigl vertreten, der in seiner neuen Rolle aufblüht. Zorc stellte deswegen noch mal klar, was eh klar war: Weigl wird den BVB im Winter definitiv nicht verlassen, sondern mindestens bis zum Sommer das schwarz-gelbe Trikot tragen.

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