Einzelkritik

Emre Can ist Anführer beim BVB - und Haaland Sieggarant

Einer der stärksten Borussen in Berlin: Emre Can (li.).

Einer der stärksten Borussen in Berlin: Emre Can (li.).

Foto: firo

Berlin.  Borussia Dortmund spielt beim 5:2 gegen Hertha BSC eine starke zweite Halbzeit. Neben Haaland überzeugt die stabile Abwehr um Hummels und Can.

Roman Bürki: War wie so oft in den vergangenen Wochen kaum gefordert, streckte sich beim ersten Gegentor so gut es ging. Und doch sah der Distanzschuss von Cunha nicht ganz unhaltbar aus. Beim Elfmeter ausgeguckt. Note: 3,5

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Mats Hummels: Ballsicher, hohe Passquote, verlor keinen Zweikampf. Bestätigte seine gute Form, ließ allerdings bei Cunhas Tor zu viel Abstand. Note: 2

Manuel Akanji: Wie auch Hummels ein Sicherheitsgarant in der Abwehr - allerdings mit schwächerer Quote im direkten Duell mit den Gegenspielern. Beide hatten Angreifer Cunha im Griff, nur beim Gegentor etwas zu weit weg. Note: 2,5

Emre Can (bis 76.): Von Beginn an ein Aktivposten, der enorm wichtig für den BVB ist. Gab viele Anweisungen an seine Mitspieler. Verlor das Kopfballduell vor dem 0:1. Ließ das nicht lange auf sich sitzen und bereitete den Ausgleich vor. Note: 2

Thomas Meunier: Viel zu viele Fehlpässe und unglückliche Flanken. Dafür Vorbereiter des 4:1. An der Einstellung jedoch lag es bei ihm nicht. Der Belgier spulte auf der rechten Seite über zwölf Kilometer ab. Note: 3,5

Raphael Guerreiro (bis 85.): Schaltete sich in der zweiten Halbzeit immer öfter nach vorne ein. Gedankenschnell bei seinem ersten Saisontreffer, als er am Boden liegend den Ball noch ins Hertha-Tor beförderte. Note: 2,5

Axel Witsel: Vor dem 0:1 war der Belgier zu weit weg vom Geschehen. Für einen eigenen Treffer kam Witsel kurz vor dem Pausenpfiff einen Schritt zu spät. In der zweiten Halbzeit auch ein Stabilisator, vor allem wegen seines Passpiels. Von 71 Versuchen kamen nur zwei nicht an. Auch mit über elf Kilometern einer der laufstärksten Dortmunder. Note: 2,5

Mahmoud Dahoud (bis 62.): War wie immer viel unterwegs - und leistete sich den einen oder anderen überhasteten Ballverlust im unnötig risikoreichen Offensivspiel. Nach der Pause wie alle Dortmunder deutlich stärker, weil er mehr Platz bekam. In der Umschaltbewegung ein echter Trumpf - wenn er mit seinen Zuspiele die Kollegen findet. Note: 3

Julian Brandt: Auffällig harmlos im ersten Durchgang. Danach, ähnlich wie Dahoud, deutlich präsenter und mit guten Akzenten im Vorwärtsspiel. Bereitete das 2:1 mit schönem Pass auf Haaland vor. Note: 2,5

Marco Reus (bis 77.): Am ersten Tor war der BVB-Kapitän direkt beteiligt. Reus presste weit vorne, war viel unterwegs und leistete seinen Beitrag zu einer starken zweiten Hälfte. Note: 2,5

Erling Haaland (bis 85.): Der Norweger schoss die Hertha mit seinen vier Treffern im Alleingang ab. Die Berliner machten es ihm allerdings auch zu oft zu einfach. Trotzdem: Haaland ist ein Phänomen. Note: 1

Jude Bellingham (ab 61.): Kam für Dahoud. Wurde in der stärksten Phase des BVB eingewechselt und war nicht mehr so auffällig wie in den vergangenen Auftritten. Note: 3,5

Lukasz Piszczek (ab 76.): Kam für Can. Ohne Note.

Giovanni Reyna (ab 77.): Kam für Reus. Ohne Note.

Youssoufa Moukoko (ab 85.): Kam für Haaland. Ohne Note.

Nico Schulz (ab 85.): Kam für Guerreiro. Ohne Note.

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