Gladbach/BVB

Hazard scherzt bereits mit seinen neuen BVB-Kollegen

Gestern Gegner, bald Mitspieler? Thorgan Hazard (r.), noch in Gladbach, und BVB-Verteidiger Manuel Akanji.

Gestern Gegner, bald Mitspieler? Thorgan Hazard (r.), noch in Gladbach, und BVB-Verteidiger Manuel Akanji.

Foto: Getty Images

Dortmund.  Die Gladbach-Fans haben Thorgan Hazard bei seiner Auswechslung ausgepfiffen. In den Katakomben traf er dann auf BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

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Etwas sagen wollte Thorgan Hazard nicht. Aber schon so zeigte er in den Tiefen des Gladbacher Stadions, wohin ihn sein Weg führen wird. Nämlich: zu Borussia Dortmund.

Nach dem 2:0-Erfolg des BVB bei Borussia Mönchengladbach scherzte der Belgier bereits mit den Dortmunder Profis, marschierte rüber in die Kabine, sprach lange mit Axel Witsel, den er ja aus der Nationalmannschaft kennt. Selbst mit BVB-Sportdirektor Michael Zorc klatschte er sich kurz ab, beide sahen sich wissend an.

Zorc ist es, der nun mit Gladbach-Manager Max Eberl um die Ablösesumme feilschen muss. Hazards Vertrag in Mönchengladbach läuft noch bis 2020 – mit den Schwarz-Gelben ist er sich bereits über eine Zusammenarbeit einig. Wenn er aber in diesem Sommer kommen soll, muss der BVB wohl um die 30 Millionen Euro an den Niederrhein überweisen. Eberl erklärte zuletzt aber schon, dass man auf einem guten Weg sei. Die Dortmunder wollten sich zu dem Verhandlungsstand bislang nicht äußern.

Gladbach-Fans pfeifen Hazard aus

Auf dem Rasen zeigte Hazard bei seinem wohl letzten Auftritt im Fohlen-Trikot zu Beginn eine gute Leistung. Lukasz Piszczek bereitete er einige Probleme. Aber wie die gesamte Gladbacher Mannschaft tauchte auch der 26-Jährige mehr und mehr ab. Bei seiner Auswechslung in der 75. Minute wurde Hazard gnadenlos ausgepfiffen. Da führte der BVB bereits mit 2:0. Die Tore erzielten Jadon Sancho (45.) und Marco Reus (54.). Für den Titel reichte es aber nicht, weil der FC Bayern Eintracht Frankfurt mit 5:1 zerlegte.

Für Hazard endet die Spielzeit so unversöhnlich. Seit 2014 spielt er für Borussia Mönchengladbach. In den vergangenen 34 Spieltagen erzielte er immerhin zehn Tore, bereitete elf weitere vor. Doch in der Rückrunde enttäuschte er eher.

Nun führt sein Weg also zu Borussia Dortmund. Die neuen Kollegen kennt er ja alle schon.

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