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Nach BVB-Wechsel: Peter Bosz vermisst Julian Brandt

Peter Bosz.

Peter Bosz.

Foto: Federico Gambarini / dpa

Leverkusen.  Der Dortmunder Julian Brandt war einer der Leistungsträger bei Bayer Leverkusen. Trainer Bosz trauert ihm ein wenig hinterher.

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Fußball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen hat den Abgang von Nationalspieler Julian Brandt zu Borussia Dortmund gut verkraftet. Die Werkself hat derzeit nur zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer Borussia Mönchengladbach. Trotzdem wird Brandt in Leverkusen vermisst. „Das ist doch logisch“, sagte Trainer Peter Bosz im Interview mit der „Sport Bild“. „Brandt, Havertz oder auch Bellarabi - das sind Spieler, deren Qualität kein anderer hat.“

Der Niederländer, der zuvor beim BVB unter Vertrag gestanden hatte, gerät besonders bei Brandt ins Schwärmen. „Bei Julian ist es die Fähigkeit, Doppelpässe in hohem Tempo zu spielen und gefährlich in den Strafraum zu kommen“, so Bosz weiter.

Herausforderung für Bayer Leverkusen

Der Abgang des Nationalspielers hat die Kaderplaner in Leverkusen vor eine Herausforderung gestellt. Brandt konnte nicht eins zu eins ersetzt werden. „Es macht aber keinen Sinn, jemanden zu suchen, der das in der Form genauso kann. Den gibt es nicht. Für uns heißt das, dass wir unsere Spielweise umstellen und die besonderen Fähigkeiten der anderen Spieler wie Amiri, Demirbay, Diaby oder Paulinho nutzen“, erklärte der Fußballlehrer.

Acht Mannschaften, von Spitzenreiter Gladbach bis Borussia Dortmund (8.), trennen in der Tabelle nur vier Punkte. Dass es so spannend weiter geht, glaubt Bosz nicht. Er setzt nach wie vor auf den Rekordmeister: „Bayern wird sich wieder absetzen. Sie haben die höchste Qualität. Und es ist auch wichtig für die Liga, dass es eine oder zwei Top-Mannschaften gibt. Die können international in der Spitze mithalten.“ (chwo)

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