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Personalsorgen beim BVB - auch Hazard fehlt definitiv

BVB-Profi Thorgan Hazard verletzte sich gegen Gladbach am Oberschenkel.

BVB-Profi Thorgan Hazard verletzte sich gegen Gladbach am Oberschenkel.

Foto: firo Sportphoto/Jürgen Fromme

Dortmund.  Thorgan Hazard kann gegen Hoffenheim nicht spielen und vergrößert das BVB-Lazarett – was nicht die einzige Sorge von Trainer Lucien Favre ist.

Zwei Tage vor dem Wiederbeginn der Bundesliga wird die Personallage bei Borussia Dortmund immer angespannter: Auch Thorgan Hazard wird am Samstag bei der TSG Hoffenheim definitiv fehlen. „Er fängt gerade erst mit dem Lauftraining an“, sagt BVB-Trainer Lucien Favre über den Belgier, der sich im Bundesliga-Auftaktspiel gegen Borussia Mönchengladbach vor knapp vier Wochen einen Muskelfaserriss zugezogen hatte. Die Hoffnung, dass Hazard nach der Länderspielphase wieder eingreifen kann, hat sich damit zunächst zurschlagen, auch am Dienstag im Champions-League-Spiel bei Lazio Rom (21 Uhr) dürfte er fehlen.

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Ähnlich ist die Lage bei Manuel Akanji: „Er muss weiter in Isolation bleiben, bis zum 17. Oktober“, sagte Favre über den Innenverteidiger, der bei der Schweizer Nationalmannschaft positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Auch bei ihm dürfte ein Einsatz in Rom damit so gut wie ausgeschlossen sein.

BVB: Länderspielreisen beeinflussen Planungen

Da auch Dan-Axel Zagadou, Marcel Schmelzer (Knieverletzung) und Nico Schulz (Muskelfaserriss) fehlen und Mateu Morey (Infekt) angeschlagen ist, wird Trainer Lucien Favre zum Improvisieren gezwungen sein – zumal am Donnerstagmittag viele Nationalspieler noch gar nicht von ihren Länderspielen zurückgekehrt waren. Immerhin: Körperlich scheinen alle die Reise gut überstanden zu haben. „Wir haben nichts Gegenteiliges gehört", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Dennoch wird die Vorbereitung auf die kommenden Spiele mehr als kompliziert: Erling Haaland und Thomas Delaney sowie Julian Brandt und Emre Can immerhin waren am Donnerstagmittag schon zurückgekehrt, die Belgier, die Engländer und der Portugiese Raphael Guerreiro aber noch nicht. „Sie kommen heute Nachmittag und können dann natürlich nicht trainieren“, sagt Favre. „Viele haben zwei Spiele am Stück gemacht, manche sogar drei, die brauchen Erholung. Morgen werden wir auch nicht viel trainieren können, das ist klar.“ Und am Samstag wird ja schon gespielt.​

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