Borussia Dortmund

Pyro-Ärger bei Union-Spiel: BVB muss hohe Strafe zahlen

BVB-Fans beim Auswärtsspiel bei Union Berlin im August.

BVB-Fans beim Auswärtsspiel bei Union Berlin im August.

Foto: firo

Frankfurt.  Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund mit einer hohen Geldstrafe belegt.

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Der BVB muss eine Geldstrafe in Höhe von 44.500 Euro zahlen. Ursächlich dafür ist das Fehlverhalten einiger Dortmunder Fans. Beim Gastspiel bei Aufsteiger Union Berlin (1:3) Ende August hatten zahlreiche BVB-Anhänger Bengalische Feuer gezündet und für Spielunterbrechungen gesorgt. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt.

Das Abbrennen von Pyrotechnik war nicht der einzige unerfreuliche Vorfall beim Dortmunder Gastspiel an der alten Försterei. Während des Spiels hatten rund 300 Berliner Fans, versucht in den Gästeblock zu gelangen. Später versuchten dann BVB-Fans, den Zaun zum Spielfeld zu übersteigen. Dazu wurden Sitzschalen aus den Verankerungen gerissen und in Richtung Spielfeld geworfen.

Nach Spielende sei es nach Polizeiangaben zu körperlichen Angriffen auf Polizisten gekommen, unter anderem durch das Werfen von Flaschen oder mit Bier und Sand gefüllten Bechern. Insgesamt wurden 64 Strafermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Widerstands, Sachbeschädigung und Beleidigung.

Borussia Dortmund kritisiert Vorgehen der Polizei

Für hitzige Diskussionen und große Empörung auf Seiten der Dortmunder hatte der Polizeieinsatz während der Begegnung gesorgt. Die Polizei stürmte den BVB-Block und setzte Reizgas gegen die Fans ein. Dieser Einsatz wurde im Nachgang vom BVB offiziell kritisiert. "Aus Sicht des BVB erfolgte der Reizgas-Einsatz aus nicht nachvollziehbaren Gründen und zum Teil von Positionen, die es nicht erlaubten, die wenigen gewaltbereiten Fans vom Gros der Unbeteiligten zu separieren“, schrieb der Verein in einer Stellungnahme.

Auch Dortmunder Mitarbeiter hätten die Beamten attackiert. „Aus unserer Sicht nicht akzeptabel: BVB-Fanbeauftragte und Fanprojekt-Mitarbeiter wurden mitunter an ihrer Arbeit gehindert und körperlich angegangen“, schrieb der BVB.

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