BVB

BVB-Manager Zorc hat besondere Erinnerungen an Inter Mailand

BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Dortmund/Mailand.  Der Sieg gegen Gladbach hat die Stimmung beim BVB vor dem Mailand-Spiel erkennbar aufgehellt. Dennoch steht eine komplexe Aufgabe bevor.

Michael Zorc kam mit leichter Verspätung am Dortmunder Flughafen an, rund eine halbe Stunde war noch Zeit, bis Flug EW1909 mit der Reisegruppe von Borussia Dortmund abheben sollte in Richtung Mailand – dorthin also, wo am Mittwochabend (21 Uhr/Sky) das Champions-League-Spiel bei Inter Mailand ansteht. Der Sportdirektor nahm sich trotzdem Zeit für die wartenden Fans, erfüllte geduldig die Autogramm- und Selfiewünsche.

Denn die Laune war gut beim BVB, der 1:0-Sieg am Wochenende hat die Stimmung im schwarz-gelben Lager erkennbar aufgehellt. „Mit etwas Vorfreude“ mache er sich auf den Weg nach Mailand, ließ Zorc wissen. „Denn dieses Duell mit Inter hatten wir lange nicht mehr, das war irgendwann in den Neunziger.“

Im Jahre 1994 nämlich spielte Dortmund letztmals im Giuseppe-Meazza-Stadion im Viertelfinale des Uefa-Cups gegen den italienischen Spitzenklub, zum 2:1-Sieg steuerte der damalige Mittelfeldspieler Zorc sogar ein Tor bei. „Wir freuen uns auf die Spiele, wir wissen, dass sie enorm wichtig sind“, sagte er nun vor dem Abflug. „Auch das Heimspiel, was danach kommt, da geht es ja schon um die Entscheidung, wer am Ende weiterkommt.“

Und das gegen eine Mannschaft, die nach ihrem Champions-League-Sieg 2010 ein wenig von der Bildfläche verschwunden war, nun aber mit frischer Kraft zurückkehrt. „Inter hat sich sehr stark entwickelt unter dem neuen Trainer, hat sehr viel Geld investiert vor dieser Saison“, erklärte Zorc. „Inter ist zur Spitzenmannschaft in Italien gereift. Sie sind gemeinsam mit Juve vorne mit dabei und wir brauchen eine gute Leistung, um dort bestehen zu können.“

BVB-Lenker Witsel trifft auf einen guten Freund

Die scheint nach dem erfolgreich bestrittenen Wochenende ein Stück wahrscheinlicher. Der Sieg gegen Gladbach „wird uns einen Schub geben“, mutmaßte Mittelfeld-Lenker Axel Witsel. „Das wird ein wichtiges Spiel. Wenn wir da gewinnen, ist das ein großer Schritt in Richtung K.o.-Runde.“ Der Belgier freut sich aber noch aus einem anderen Grund auf das Duell: „Ich treffe meinen Freund, meinen Bruder“, sagte er. Mit Romelu Lukaku nämlich spielt er nicht nur zusammen in der Nationalmannschaft, beide sind eng befreundet.

Am Mittwochabend aber wird die Freundschaft für 90 Minuten ruhen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben