Bundesliga

Wolfsburg spielt mit Regenbogen-Trikot gegen Düsseldorf

Wölfe und Wölfinnen spielen mit Sondertrikot.

Wölfe und Wölfinnen spielen mit Sondertrikot.

Foto: VfL Wolfsburg

Wolfsburg  Der VfL Wolfsburg setzt sich für Vielfalt ein. Auf dem Trikot prangt am Samstag gegen Düsseldorf anstelle des VW-Logos ein Regenbogen.

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Auf dem Trikot des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg prangt üblicherweise ein großes Logo des Autoherstellers Volkswagen. Der Werksklub wird aber am Samstag im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (15.30 Uhr) ein Sondertrikot tragen. Hauptsponsor VW hat die Trikotbrust ausnahmsweise geräumt, denn der VfL möchte ein Zeichen für Vielfalt und gegen Ausgrenzung setzen. Am Samstag wird ein rundes Regenbogen-Logo mit der Aufschrift "#Vielfalt" das Dress zieren. Die VfL-Frauen trugen dieses Trikot bereits am Mittwoch im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den 1. FFC Turbine Potsdam.

"Ursprünglich wollten wir die Regenbogen-Rückennummern zu dem Aktionsspieltag tragen, die unsere Vielfalts-Teams seit Oktober auf dem Trikot haben. Allerdings ist dieses nicht mit DFL-Richtlinien vereinbar. Ein großer Dank gebührt daher Volkswagen, die unsere gemeinsame Aktion überhaupt ermöglicht haben", erklärte VfL-Geschäftsführer Michael Meeske.

Wolfsburg organisiert zum vierten Mal "Vielfaltswochen"

Der VfL Wolfsburg hat in diesem Jahr schon zum vierten Mal gemeinsam mit dem Fanprojekt der Stadt Wolfsburg die sogenannten "Vielfaltswochen" organisiert. In deren Rahmen fanden seit dem 3. März bereits ein FIFA19-Turnier für Flüchtlingsteams und strategische Workshops zum Thema Homophobie und Sexismus im Fußball statt. Die Trikotaktion ist der Abschluss der Vielfaltswochen.

Wolfsburg hat in dieser Saison bereits ein ähnliches Zeichen gesetzt: Seit Beginn der Saison tragen die Kapitäne und Kapitäninnen aller VfL-Teams von der Jugend bis zu den Profis eine Regenbogen-Binde am Arm. Wolfsburgs Kapitän Josuha Guilavogui sagte zu Beginn dieser Aktion: "Wir Fußballer sind Vorbilder und wollen mit dem Regenbogen zeigen, dass bei uns im Stadion und im Verein alle willkommen sind. Es ist egal, welche Hautfarbe oder welches Geschlecht du hast, wen du liebst, ob du ein körperliches Handicap hast oder welchen Glauben du hast - Fußball ist für alle da." (tm)

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