Frauenfußball-WM

Schwedinnen nach 2:1 gegen England bei WM auf Platz drei

Schwedische Freudentraube, englisches Häuflein Elend

Schwedische Freudentraube, englisches Häuflein Elend

Foto: Reuters

Nizza.  Schweden jubelt nach dem 2:1 gegen England bei der Frauenfußball-WM in Frankreich beim Spiel um Platz drei über die Bronzemedaille.

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Schwedens Fußball-Frauen haben bei der Weltmeisterschaft in Frankreich das Spiel um Platz drei gewonnen und sich damit die Bronzemedaille gesichert. Das Team von Trainer Peter Gerhardsson, das im Viertelfinale die deutsche Auswahl aus dem Turnier geworfen hatte, setzte sich am Samstag im «kleinen Finale» in Nizza mit 2:1 (2:1) gegen England durch. Die Schwedinnen gingen durch Kosovare Asllani (11. Minute) und Sofia Jakobsson (22.) mit 2:0 in Führung. Fran Kirby (31.) brachte die Three Lionesses zwar noch einmal heran, aber zu mehr reichte es vor gut 20 000 Zuschauern am Ende nicht mehr. Das WM-Finale bestreiten am Sonntag (17.00 Uhr/ARD) in Lyon Titelverteidiger USA und Europameister Niederlande.

Schwedinnen gelingt ein guter Start

Deutschland-Bezwinger Schweden erwischte es im Stade de Nice einen guten Start. Schon nach gut 20 Minuten lagen sie mit 2:0 in Front. Spielmacherin Asllani nutzte einen haarsträubenden Abwehrfehler von Englands Verteidigerin Alex Greenwood, die ihr den Ball maßgerecht servierte. Nur elf Minuten später ließ die englische Abwehr die schnelle Jakobsson zu lange gewähren, so dass die Angreiferin mit einem herrlichen Schuss ins lange Eck traf.

Nach Kirbys Anschlusstreffer bekam das Team von Phil Neville noch einmal Oberwasser. Als der Ball erneut im schwedischen Tor lag, war der Jubel zunächst groß. Doch die Überprüfung der Szene nach Intervention des deutschen Video-Referees Felix Zwayer ergab ein Handspiel der vermeintlichen Torschützin Ellen White, die damit bei sechs Turniertreffern blieb. Ebenfalls sechsmal war bisher US-Stürmerin Alex Morgan erfolgreich, die sich im Finale nun mit ihrer Teamkollegin Megan Rapinoe (5) um den «Goldenen Schuh» als beste WM-Torschützin streitet. (dpa)

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