Gladbach

Bleiben Hazard und Plea? Das sagt Gladbach-Manager Eberl

Thorgan Hazard (l.) und Alassane Pléa jubeln gemeinsam. Doch wie lange noch?

Thorgan Hazard (l.) und Alassane Pléa jubeln gemeinsam. Doch wie lange noch?

Foto: dpa

Mönchengladbach  Die Gladbacher Angreifer Thorgan Hazard und Alassane Pléa sind heiß begehrt. Doch mindestens einer soll über den Sommer hinaus bleiben.

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Dass Borussia Mönchengladbach die Hinrunde der Fußball-Bundesliga auf dem dritten Platz abgeschlossen hat, hat die Fohlenelf unter anderem ihrer starken Offensive zu verdanken. 36 erzielte Tore können sonst nur die Bayern aufweisen, lediglich Tabellenführer Borussia Dortmund traf öfter (44). Für die Hälfte der 36 Gladbacher Treffer waren Thorgan Hazard und Alassane Pléa verantwortlich, die jeweils neunmal einnetzten. Kein Wunder, dass der Verein die beiden Angreifer gerne halten würde. Doch wie wahrscheinlich ist das?

Thorgan Hazard soll verlängern oder 2019 wechseln

Der Gladbacher Sportdirektor Max Eberl hat sich nun zu beiden Personalien geäußert. Zum Thema Hazard sagte Eberl, dass er am liebsten mit dem 25-Jährigen, dessen Vertrag 2020 ausläuft, verlängern würde: "Gladbach und er sind eine Erfolgsgeschichte, die hoffentlich noch lange andauert. Ich habe ihn noch nicht aufgegeben." Allerdings, so schränkte Eberl gegenüber der "Rheinischen Post" ein: "Wenn er eine Vertragsverlängerung ablehnen sollte, dann weil er wieder einen Schritt nach vorne machen will. Und dann würde es auch keinen Sinn machen, dass er noch ein Jahr bleibt." Mit anderen Worten: Verlängert der belgische Nationalspieler nicht, dann darf er im Sommer wechseln, damit Gladbach eine angemessene Ablösesumme erzielen kann. Borussia Dortmund gehört zu den Vereinen, die als möglicher neuer Arbeitgeber für Hazard in Frage kommen.

Pléa stieß erst im vergangenen Sommer von OGC Nizza zur Gladbacher Borussia und hat sich schnell eingefunden. Für seine Leistungen wurde er Ende 2018 sogar mit der erstmaligen Berufung zur französischen Nationalmannschaft belohnt. Im Testspiel gegen Uruguay (1:0) gab er am 20. November sein Debüt. Vielleicht war es dieser Höhenflug, der ihn im Interview mit dem französischen Fernsehen zur Aussage veranlasste, dass Gladbach für ihn "ein Zwischenschritt" sei. Er wolle "bei den besten Klubs spielen". Da Pléa aber bis 2023 bei der Fohlenelf unterschrieben hat, bleibt Eberl in dieser Personalie sehr entspannt. Dem "Kicker" sagte der Manager: "Ich kann ausschließen, dass uns Alassane im Sommer verlassen wird."

Die Fans von Borussia Mönchengladbach können also beruhigt sein. Mindestens einer der beiden Top-Stürmer wird in der kommenden Saison weiter bei der Elf vom Niederrhein auf Torejagd gehen. Und sollte der andere gehen, wird der Verein dafür mit einer ordentlichen Ablösesumme entlohnt.

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