Gladbach

Das sagt Gladbach-Kapitän Stindl über BVB-Kandidat Hazard

Lars Stindl (l.) würde gerne weiter mit Thorgan Hazard jubeln.

Lars Stindl (l.) würde gerne weiter mit Thorgan Hazard jubeln.

Foto: dpa

Mönchengladbach  Thorgan Hazard wird von Borussia Dortmund umworben. Gladbach-Kapitän Lars Stindl hofft noch auf einen Verbleib des Belgiers bei der Fohlenelf.

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Lars Stindl und Thorgan Hazard bilden gemeinsam mit Alassane Plea das gefährliche Angriffstrio von Borussia Mönchengladbach. Dieses Trio könnte im kommenden Sommer allerdings gesprengt werden, denn Hazard wird von Borussia Dortmund umworben. Der BVB würde den Belgier gerne als Nachfolger für den im Sommer zu Chelsea wechselnden Christian Pulisic verpflichten. Gladbach-Kapitän Stindl hofft noch darauf, dass Hazard seinen 2020 auslaufenden Vertrag verlängert. Im Interview mit der "SportBild" sagte der 30-Jährige, es wäre "enorm wichtig für uns, wenn Thorgan über die Saison hinaus bleibt."

Stindl über Hazard: "Er weiß, was er an Gladbach hat"

Den Ratschlag, in Mönchengladbach zu bleiben, habe er Hazard persönlich aber nicht gegeben, erklärte Stindl: "Das muss ich gar nicht. Thorgan weiß, was er an Gladbach hat und welches Standing er hier besitzt. Das ist in den letzten anderthalb Jahren deutlich gestiegen, er als Typ ist trotzdem nicht abgehoben. Das macht ihn sehr wertvoll."

Wie wertvoll Hazard für Gladbach ist, zeigen alle die nackten Zahlen. Bevor ihn am vergangenen Wochenende ein Bluterguss daran hinderte, beim 2:0-Erfolg gegen den FC Augsburg aufzulaufen, stand Hazard in allen Pflichtspielen der Saison von Beginn an auf dem Feld und wurde einzig im Spiel gegen den FC Bayern München kurz vor Schluss ausgewechselt. Der belgische Nationalspieler erzielte in diesen 20 Pflichtspielen zwölf Tore und gab sieben Vorlagen.

Stindl lobt seinen Kollegen gegenüber der "SportBild" überschwänglich: "Gerade in den vergangenen anderthalb Jahren hat Thorgan eine tolle Entwicklung genommen. Dabei reden alle von seinen Toren und seinen Vorlagen, ich von seinem Auftreten. Wie sehr er inzwischen für das Team arbeitet, wie viele Sprints er defensiv zieht, wie diszipliniert er spielt und wie viele Meter er auf dem Platz macht - das kommt der Mannschaft sehr zugute." Vielleicht ja auch noch über das Saisonende hinaus... (tm)

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