Gladbach

Kramer kann sich Karriereende in Gladbach vorstellen

Christoph Kramer fühlt sich bei Borussia Mönchengladbach wohl.

Christoph Kramer fühlt sich bei Borussia Mönchengladbach wohl.

Foto: firo Sportphoto/Marcel Engelbrecht / firo Sportphoto

Essen  Trotz einer für ihn persönlich unbefriedigenden Hinrunde will Mittelfeldspieler Christoph Kramer noch lange bei Borussia Mönchengladbach bleiben.

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Christoph Kramer kommt beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach in dieser Saison nur selten zum Einsatz. Trotzdem betont der Weltmeister von 2014 im Interview mit der "Bild"-Zeitung, dass er gerne auch in den kommenden Jahren für die Fohlenelf spielen wolle. "Nicht eine Sekunde", habe er demnach über einen Vereinswechsel nachgedacht. Im Gegenteil: "In guten Zeiten kann man immer schnell Treueschwüre abgeben. Aber ich sage es jetzt, wo es gerade für mich nicht optimal läuft: Ich liebe es, hier zu sein. Ich kann mir sogar vorstellen, bis zum Karriereende in Gladbach zu bleiben."

Strobl hat die Nase vor Kramer

Kramer ist inzwischen 27 Jahre alt, sein Vertrag in Gladbach läuft noch bis 2021. In der Hinrunde musste er im zentralen defensiven Mittelfeld der Borussia meist Tobias Strobl den Vortritt lassen. Kramer kam in der Hinrunde nur zu sechs Pflichtspiel-Einsätzen, fünf davon in der Bundesliga und einer im DFB-Pokal. Dabei erzielte er ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor.

Dass die Gladbacher Borussia eine erfolgreiche Hinrunde gespielt hat, die mit Platz drei zur Winterpause belohnt wurde, war letztlich Kramers Pech. Das Team funktionierte ohne ihn und so gab es für Trainer Dieter Hecking kaum einen Grund, Änderungen vorzunehmen. In der Vorbereitung auf die Rückrunde werden die Karten nun neu gemischt. Kramer will sich seinen Platz zurückerkämpfen, betont er im "Bild"-Interview: "Ich will zurück auf den Platz, mein Ehrgeiz ist riesig! Ich kann nur in jedem Training Vollgas geben und bei meinen Einsätzen voll da sein. Ich denke, das ist mir auch sehr gut gelungen und die Zeiten können sich auch schnell wieder ändern."

Das Wichtigste für Kramer sei es, dass er nicht zu sehr über seine Situation ins Grübeln gerate. Er sei sich seiner Qualität nach wie vor bewusst: "Ich habe nach wie vor totales Vertrauen in mich."

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