Gladbach

Polnischer Rechtsverteidiger im Anflug nach Mönchengladbach

Unter der Leitung von Cheftrainer Dieter-Klaus Hecking, spielt bald ein ehemaliger polinischer Rechtverteidiger.

Unter der Leitung von Cheftrainer Dieter-Klaus Hecking, spielt bald ein ehemaliger polinischer Rechtverteidiger.

Mönchengladbach.  Borussia Mönchengladbach scheint kurz vor dem Ende der Transferperiode nochmal tätig zu werden. Im Visier: ein polnischer Rechtsverteidiger.

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Wie polnische Medien berichten, ist Robert Gumny das Objekt der Begierde der Borussia. Der Abwehrspieler könnte Oscar Wendt, der aktuell verletzt ist, Druck machen oder ein Back-up für den Schweden sein. Der Pole, der auch auf der linken Abwehrseite spielen kann, soll 6,5 Millionen Euro Ablöse kosten und wird bereits am Mittwochmorgen zum Medizincheck in Mönchengladbach erwartet. Bei einer Champions-League-Qualifikation der Borussia dürfen sich die Polen über einen Nachschlag von 1,5 Millionen Euro freuen.

Gumny ist 19 Jahre alt und steht noch bis zum 30. Juni 2019 bei Lech Posen unter Vertrag. Der Klub, von dem Robert Lewandowski nach zwei äußerst erfolgreichen Spielzeiten in der polnischen Ekstraklasa zu Borussia Dortmund wechselte und zu einem Superstar im Weltfußball aufstieg.

Einsätze in der höchsten polnischen Spielklasse

Davon ist der aktuelle polnische U21-Nationalspieler Gumny, der bislang erst 29 Einsätze (kein Tor) in der höchsten polnischen Spielklasse verbuchte, noch meilenweit entfernt, soll aber durchaus eine sehr gute Perspektive im internationalen Fußball besitzen.

"Robert Gumny stand schon in der jüngeren Vergangenheit bei einigen europäischen Klubs auf dem Zettel. Mich würde es nicht wundern, wenn er nach Gladbach wechselt. Klar ist aber auch, dass die Bundesliga eine ganz andere Welt als die Ekstraklasa ist. In Deutschland muss Gumny in jedem Spiel, in jedem Training abliefern und dazulernen. Er muss willig, gierig sein. Falls der Wechsel zustande kommen sollte, müsse er vor allem im Kopf funktionieren und seine Einstellung tadellos sein", erklärt Tomasz Hajto, ehemaliger Schalker Bundesligaspieler, und Polen-Experte gegenüber dieser Redaktion.

Warten auf das Premier-League-Debüt

Wie schwer ein Wechsel von Polens Ekstraklasa in eine internationale Top-Liga ist, zeigte zuletzt der Transfer von Gumnys ehemaligen Posener Mannschafstkollegen und polnischen Nationalspieler Jan Bednarek. Der 21-jährige Verteidiger wechselte im Sommer 2017 für sechs Millionen Euro von Posen zum FC Southampton und wartet immer noch auf sein Premier-League-Debüt.

Hajto, der 201 Begegnungen in der Bundesliga absolvierte, betont: "Die polnische Liga hinkt Europas Top-Ligen meilenweit hinterher. Unsere besten Spieler können wir erst bewerten, wenn sie im Ausland sind und sich durchsetzen. Bednarek schafft es aktuell gar nicht in den 18er Kader bei Southampton zu gelangen. Ich bin gespannt, wie es Gumny, falls der Wechsel letztendlich zustande kommen sollte, in der Bundesliga ergehen wird."

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