RB Leipzig

Kampf um Werner: Europas Elite macht den Bayern Konkurrenz

Die Optionen für Timo Werner häufen sich. Ob sich Leipzigs Stürmer jetzt einen Ratschlag von höheren Mächten erhofft? 

Die Optionen für Timo Werner häufen sich. Ob sich Leipzigs Stürmer jetzt einen Ratschlag von höheren Mächten erhofft? 

Foto: Alexander Hassenstein / Bongarts/Getty Images

Essen  Timo Werner wird RB Leipzig wohl verlassen. Bislang galt der FC Bayern München als eindeutiges Ziel. Doch nun funkt Europas Elite dazwischen.

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Mit dieser Aussage hat Timo Werner hinreichend Aufschluss über seine fußballerische Zukunft gegeben. „Wenn man in Deutschland bei RB Leipzig spielt und in Deutschland bleiben will“, sagte der gebürtige Stuttgarter gegenüber dem Bezahlsender Sky im vergangenen Dezember, „gibt es nur einen Verein, zu dem man wechseln kann.“ Obschon er den Namen des Rekordmeisters nicht ausgesprochen hatte, war klar, dass der 23-Jährige wohl nur den FC Bayern München meinen konnte.

Doch nach Bild-Informationen soll Werners scheinbar fester Plan für seinen Werdegang jetzt von einer attraktiven Alternative ins Wanken gebracht werden. Oder ist alles nur Kalkül, um Ablösesumme und Werners künftiges Salär in die Höhe zu treiben? Laut Bild sollen die internationalen Top-Klubs Real Madrid sowie die Paris St Germain und FC Liverpool mit den ehemaligen BVB-Trainern Thomas Tuchel und Jürgen Klopp Interesse an einer Verpflichtung des Nationalspielers haben. Platzt ein Wechsel innerhalb der Bundesliga?

Leipzig hätte lieber Werner als das Geld

Ein Poker um den pfeilschnellen Angreifer, der in dieser Saison bereits 14 Tore für den Dosenklub aus Leipzig erzielte und fünf weiter vorbereitet, ist damit offenbar eröffnet. Und so dürfte in Zusammenhang mit dem bevorstehenden Wechsel Timo Werners über weit höhere Summen gesprochen werden als die bisher kolportierten Beträge. Dem Vernehmen nach sind die Bayern bereit, 40 Millionen Euro an die Sachsen zu überweisen.

Den Verantwortlichen von Werners aktuellem Klub wäre ein Verbleib des Blondschopfs vermutlich deutlich lieber als ein hoher Geldeingang auf das dank der Red-Bull-Millionen ohnehin schon prall gefüllte Bankkonto. Leipzig-Boss Oliver Mintzlaff am vergangenen Wochenende gegenüber Sky, dass er den bis 2020 datierten Vertrag gern langfristig ausdehnen möchte: „Wir wollen bekanntermaßen mit Timo verlängern und ihn natürlich unbedingt halten. Aber er hat uns signalisiert, dass er eher nicht verlängern möchte.“ (dh)

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