MSV Duisburg

Der MSV berauscht durch zwei echte Duisburger

Kommen aus Duisburg: Moritz Stoppelkamp (r.) und Lukas Daschner (Mitte) vom MSV.

Kommen aus Duisburg: Moritz Stoppelkamp (r.) und Lukas Daschner (Mitte) vom MSV.

Foto: Getty Images

Duisburg.  Moritz Stoppelkamp und Lukas Daschner stammen aus Duisburg und sorgen für das Hoch beim Drittligisten MSV. Der steht auf dem zweiten Platz.

Der MSV Duisburg ist in der 3. Fußball-Liga die Mannschaft der Stunde. Mit drei Siegen und einer Niederlage belegen die Zebras den zweiten Platz. Zudem kegelten die Duisburger am vergangenen Sonntag mit einer beeindruckenden Leistung Zweitligist SpVgg Greuther Fürth aus dem DFB-Pokal.

Eng verbunden mit dem überraschenden Aufschwung sind zwei gebürtige Duisburger: Der junge Lukas Daschner (20) und Routinier Moritz Stoppelkamp (32) sind die Gesichter des Erfolges.

Das Duo gehört zu den neun Spielern, die aus der Abstiegsmannschaft übrig geblieben sind. Daschner, der aus der MSV-Jugend stammt, spielte in der vergangenen Saison nur eine untergeordnete Rolle. Stoppelkamp fand nie zu seiner Form. Das hat sich nun komplett gedreht.

Andere Klubs werden aufmerksam

Stoppelkamp, der schon fünf Tore erzielt hat, preist den neuen Teamgeist. „Die Einstellung von jedem Spieler stimmt. Wir sind eine Mannschaft und zeigen einen unglaublichen Einsatzwillen“, erklärt der MSV-Kapitän. „Alle haben wieder Lust auf Fußball“, sagt Lukas Daschner. Aussagen, die auch Aufschluss darüber geben, was in der Abstiegssaison alles falsch gelaufen ist.

Daschner, der sich längst in den Fokus anderer Klubs gespielt hat, bekannte sich in dieser Woche zum wiederholten Mal zum MSV. Einen Wechsel in der aktuellen Transferperiode schließt er aus. „Ich bin Duisburger und fühle mich hier wohl“, sagt der Mittelfeldspieler. Allerdings läuft sein Vertrag zum Saisonende aus. Der MSV wird sich strecken müssen, um den Spieler zu halten.

Am Samstag (14 Uhr) kommt der FSV Zwickau zum Ligaspiel nach Duisburg. Dann will der Zweitliga-Absteiger seine Erfolgsserie fortsetzen. Trainer Torsten Lieberknecht hofft dabei auf die Rückkehr der zuletzt verletzten Stürmer Vincent Vermeij und Petar Sliskovic.

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