Abstieg

Der MSV Duisburg bereitet sich auf seine Abschiedsshow vor

Das Maskottchen Ennatz wird auch in der kommenden Saison für den MSV im Einsatz sein. Für Borys Tashchy (Mitte) dürfte das nicht gelten.

Das Maskottchen Ennatz wird auch in der kommenden Saison für den MSV im Einsatz sein. Für Borys Tashchy (Mitte) dürfte das nicht gelten.

Foto: firo Sportphoto / Volker Nagraszus

Duisburg.   Beim Spiel des MSV Duisburg beim HSV am Sonntag dürften einige Zuschauerplätze leer bleiben. Fans haben Topzuschläge von bis zu 40 Euro bezahlt.

Eine weitere Personalie beim Noch-Fußball-Zweitligisten ist geklärt: Auch in der kommenden Saison wird das Maskottchen Ennatz bei den Heimspielen der Zebras im Einsatz sein. Der Verein sah sich am Dienstag genötigt, dies klarzustellen, nachdem in den letzten Tagen Gerüchte aufgekommen waren, dass es die Figur künftig nicht mehr geben werde,

„Es gab nie ansatzweise die Überlegung, dass Maskottchen abzuschaffen Wir wissen, wie wichtig Ennatz ist, deshalb ist die Befürchtung, wir würden daran denken, ihn abzuschaffen, absurd und völlig aus der Luft gegriffen“, zitiert der MSV Geschäftsführer Peter Mohnhaupt auf seiner Internetseite.

Bizarres Szenario in Hamburg

Die Profis nehmen am Mittwoch an der Westender Straße mit einer Trainingseinheit um 10.30 Uhr die Vorbereitung auf die Abschiedsvorstellung beim Hamburger SV (Sonntag, 15.30 Uhr) in Angriff. Andreas Wiegel (Muskelfaserriss) und John Verhoek (Knöchelverletzung) sind weiterhin außer Gefecht und werden somit in dieser Saison nicht mehr das Trikot des MSV Duisburg tragen. Ahmet Engin, der am vergangenen Sonntag krankheitsbedingt fehlte, ist für Sonntag wieder eine Option.

Beim HSV, für den es nach dem verpatzten Bundesliga-Aufstieg auch um nichts mehr geht, könnte den MSV ein bizarres Szenario erwarten. Die Partie war ursprünglich ausverkauft – trotz eines exorbitanten Topzuschlags. Der HSV hatte – wohl aus Erwartung einer Aufstiegsfeier zum Beispiel Karten, die ansonsten 45 Euro kosten, zum Preis von 85 Euro verkauft. Tickets aus dem Gästekontingent kosteten teilweise stolze 50 Euro. Nun könnten aber viele Plätze leer bleiben. Auf den Zweitmarkt-Plattformen im Internet sind massenhaft Tickets im Angebot.

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