MSV Duisburg

Der nächste Stresstest für den MSV Duisburg

Coach Torsten Lieberknecht mit einem ernsten Gesicht. Ihn plagen Personalsorgen.

Coach Torsten Lieberknecht mit einem ernsten Gesicht. Ihn plagen Personalsorgen.

Foto: firo Sportphoto

Duisburg.  Der MSV Duisburg spielt am Samstag in Würzburg. Die personelle Situation hat sich etwas entspannt. Es gibt aber einen neuen Ausfall.

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Die Drittliga-Fußballer des MSV Duisburg fanden am vergangenen Spieltag mit dem 3:1-Heimsieg über den 1. FC Kaiserslautern zurück in die Spur, nun wollen sie am Samstag im Frankenland nicht wieder aus der Spur fliegen. Um 14 Uhr spielen die Zebras in der Flyeralarm-Arena bei den Würzburger Kickers.

Mit dem Erfolg über Kaiserslautern – MSV-Trainer Torsten Lieberknecht: „Das war ein fast perfektes Spiel“ – befreite sich das Team von dem Druck, der nach drei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge auf ihm lastete. Es war die Reaktion, die der Trainer eingefordert hatte. Damit will sich Lieberknecht aber nicht zufrieden geben. „Ich erwarte eine Reaktion auf die Reaktion – das wird der nächste Stresstest für meine Mannschaft“, so der Coach im Vorfeld der Partie.

Schmeling bricht Training ab

Lieberknecht selbst hat in diesen Tagen mehr Stress, als ihm lieb ist. Er hätte gerne in Würzburg dieselbe Mannschaft ins Rennen geschickt, die gegen Lautern überzeugen konnte. Daraus wird aber nichts. Die Einsätze einiger angeschlagener Spieler sind fraglich.

Gewiss ist, dass Rechtsverteidiger Joshua Bitter aufgrund seiner Grippe nicht dabei ist. Bei Tim Albutat, Ahmet Engin, Leroy-Jacques Mickels und Marvin Compper hat sich die Situation etwas entspannt. Das Quartett nahm am Freitag am Vormittagstraining teil. Dafür musste Migel-Max Schmeling die Einheit mit Schmerzen an der Ferse abbrechen. Ein Comeback von Mittelfeldspieler Yassin Ben Balla ist noch nicht möglich.

Damit dürfte Florian Brügmann die Rechtsverteidiger-Position einnehmen. Ob es für Marvin Compper für einen Einsatz in der Innenverteidigung reicht, wird sich kurzfristig entscheiden. Der Trainer machte deutlich, dass Compper routiniert und professionell genug ist, um die Situation selbst realistisch einzuschätzen. Das Pokalspiel am Dienstag gegen Hoffenheim spielt für den Coach noch keine Rolle. Das heißt, er wird keinen Spieler im Hinblick auf das Duell mit dem Bundesligisten schonen.

500 Fans fahren mit

Mit den Würzburger Kickers erwartet Torsten Lieberknecht eine „homogene Truppe“, deren Qualität sich nicht in der Tabelle niederschlage. Die Franken nehmen derzeit den 13. Tabellenplatz ein. Am letzten Spieltag mussten sich die Kickers beim Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena mit einem 1:1 begnügen. Vor der Länderspielpause hatten sie den TSV 1860 München mit 2:1 besiegt.

500 Fans begleiten den MSV Duisburg nach Würzburg – sie hoffen auf einen angenehmeren Tag als vor gut drei Jahren im Zweitliga-Relegationsspiel, das der MSV mit 0:2 verlor.

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