MSV Duisburg

MSV Duisburg holt Torwart Felix Wiedwald zurück

So kennen ihn die Fans des MSV Duisburg: Felix Wiedwald im November 2012 nach einem Spiel gegen Aue.

So kennen ihn die Fans des MSV Duisburg: Felix Wiedwald im November 2012 nach einem Spiel gegen Aue.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Ein alter, neuer Torwart für den MSV Duisburg: Nach fünfeinhalb Jahren holen die Zebras Felix Wiedwald zurück. Wiedwald kommt aus Frankfurt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Felix Wiedwald kehrt zum MSV Duisburg zurück. Die Zebras leihen den 28-jährigen Torhüter bis zum Saisonende vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt aus. Wiedwald ist bei der Eintracht hinter Kevin Trapp und Frederik Rönnow nur dritte Wahl.

Zwischen 2011 und 2013 hütete Wiedwald in 47 Spielen das MSV-Tor, bevor er nach dem Lizenzentzug den Verein verließ. Anschließend bestritt Wiedwald 70 Bundesligaspiele für die Eintracht (11) und Werder Bremen (59) und kam in England für Leeds United zum Einsatz (28 Spiele).

MSV-Sportdirektor Grlic: "Wir kennen Felix, er kennt uns"

„Wir wollen mit der Verpflichtung von Felix neue Akzente setzen. Für die Rückrunde benötigen wir Spieler, die Verantwortung übernehmen. Wir kennen Felix, er kennt uns – das passt!“, sagt MSV-Sportdirektor Ivo Grlic und ergänzt: „Jeder Spieler, und das gilt nicht nur für das Tor, hat jetzt die Möglichkeit, zu zeigen, warum er beim Auftakt in Bochum und in den kommenden Wochen auf dem Platz stehen muss. Ich erwarte von allen eine Reaktion." Grlic schloss weitere Transfers nicht aus.

Auch Trainer Torsten Lieberknecht freut sich: „In Felix haben wir einen erfahrenen Torhüter mit starker Persönlichkeit verpflichtet, der das Erreichen unserer Ziele mit antreibt." In der Vorrunde konnten weder Daniel Davari noch Daniel Mesenhöler bei den Zebras überzeugen.

Wiedwalds Ziel beim MSV ist der Klassenerhalt. „Ich gebe in diesen sechs Monaten alles, um dem Verein zu helfen, die Klasse zu halten. Das ist unser Ziel." Wiedwald wird die Rückennummer 30 tragen und am Donnerstag beim Trainingsauftakt mit auf dem Platz stehen.

Das gilt auch für Abwehrspieler Joseph Baffo - der allerdings nur als Testspieler antritt. Baffo stand bis zum 30. Juni 2018 bei Eintracht Braunschweig unter Vertrag, Lieberknecht kennt Baffo deshalb bestens. Doch seitdem ist er ohne Verein, wegen einer Verletzung kam er seit Oktober 2017 nicht mehr zum Einsatz. Fraglich, ob er fit genug für den Zweitliga-Abstiegskampf ist. (aer)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben