MSV Duisburg

MSV-Spieler Sicker und Scepanik auf den Spuren von Oasis

Der frühere Kieler Arne Sicker (links) – hier im Auswärtsspiel in Ingolstadt im Zweikampf mit Peter Kurzweg – hat sich auf der linken Abwehrseite der Zebras etabliert.

Der frühere Kieler Arne Sicker (links) – hier im Auswärtsspiel in Ingolstadt im Zweikampf mit Peter Kurzweg – hat sich auf der linken Abwehrseite der Zebras etabliert.

Foto: Firo Sportphoto/Marcel Engelbrecht

Duisburg.  Die Neuzugänge des Drittligisten MSV Duisburg mussten beim Mannschaftsabend ihre gesanglichen Fähigkeiten auf den Prüfstand stellen.

Arne und Lukas statt Liam und Noel. Nach dem letzten Spiel gegen den FSV Zwickau (3:1) trafen sich die Spieler des Fußball-Drittligisten MSV Duisburg zu einem Mannschaftsabend, an dem auch die gesanglichen Qualitäten des Personals auf dem Prüfstand standen. Die Neuzugänge Arne Sicker und Lukas Scepanik intonierten dabei „Wonderwall“ von Oasis, wie Sicker in dieser Woche in einem Video, das der MSV in den sozialen Medien veröffentlichte, verriet.

„Es ist üblich, dass man als neuer Spieler in einer Mannschaft singen muss“, berichtet Sicker, der sich zusammen mit Scepanik für den Klassiker der Gallagher-Brüder aus Manchester entschied. MSV-Trainer Torsten Lieberknecht, bekanntlich ein eingefleischter Rockfreak, dürfte es freuen: Es muss nicht immer Mallorca-Musik sein.

In der letzten Saison brachte der bunte Mannschaftsabend nicht den erhofften Erfolg, nun soll es mit dem Teambuilding besser funktionieren. Die neue Mannschaft war indes schon vor dieser Zusammenkunft auf dem besten Weg, eine verschworene Einheit zu werden. Der Erfolg – zwölf Punkte aus fünf Spielen, Einzug in die zweite DFB-Pokal-Runde – basiert auch auf einem neuen, guten Teamgeist.

Engin und Sliskovic wieder dabei

Die beiden Oasis-Imitatoren sind weit davon entfernt, so zerstritten zu sein wie die Original-Künstler, aber Arne Sicker und Lukas Scepanik gehen dennoch derzeit mit einer komplett unterschiedlichen Gemütslage ihrer Arbeit nach. Während sich Sicker auf der linken Abwehr-Seite des Zweitliga-Absteigers längst etabliert hat, plagt sich Scepanik weiterhin mit seiner Knöchelprellung, die er sich Anfang Juli im Trainingslager in den Niederlanden zugezogen hatte, herum.

Der frühere Essener konnte in dieser Woche immerhin individuell arbeiten. Er hofft, bald ins Mannschaftstraining einsteigen zu können. Bis zu seiner Verletzung hinterließ Lukas Scepanik auf der Außenbahn einen starken Eindruck.

Scepanik wartet auf sein Debüt, Mittelfeldspieler Ahmet Engin und Stürmer Petar Sliskovic hoffen jeweils auf ihr Comeback. Beide zuletzt verletzten Spieler kehrten in dieser Woche in Meiderich ins Mannschaftstraining zurück.

Petar Sliskovic, der mit Wadenproblemen gut zwei Wochen außer Gefecht war, erlebte einen durchwachsenen Start beim MSV. Als Sturmspitze im 4-2-3-1-System hatte zunächst Vincent Vermeij den Vorzug erhalten. Und als Sliskovic in Braunschweig sein Startelfdebüt feierte, verletzte er sich prompt.

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