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Torwart Felix Wiedwald rettet dem MSV Duisburg einen Punkt

Duisburger Jubel nach dem Elfmetertor von Kevin Wolze (links).

Duisburger Jubel nach dem Elfmetertor von Kevin Wolze (links).

Foto: Armin Weigel/dpa

Regensburg.  Der MSV Duisburg spielt 1:1 beim SSV Jahn Regensburg. Torwart Felix Wiedwad liefert dabei eine überragende Leistung ab und rettet den Punkt.

Jetzt ist es schon eine kleine Serie. Der MSV Duisburg spielte am Samstag in der 2. Fußball-Bundesliga beim SSV Jahn Regensburg 1:1 (0:1) und ist damit nun schon seit drei Spielen ungeschlagen. Mann des Tages war MSV-Torhüter Felix Wiedwald, der dem MSV mit seinen starken Paraden den Punkt rettete. Die Zebras stehen weiter auf dem Relegationsrang 16.

MSV-Trainer Torsten Lieberknecht setzte im 4-1-4-1-System auf Angreifer John Verhoek. Moritz Stoppelkamp verlor dafür seinen Startplatz und saß auf der Bank. Enis Hajri vertrat in der Innenverteidigung Dustin Bomheuer, der mit Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall die Reise nach Regensburg gar nicht erst angetreten hatte.

Hajri verliert Bewusstsein

Enis Hajri, vor Wochenfrist Siegtorschütze gegen Magdeburg, stand auch in Regensburg wieder im Blickpunkt. Einmal mehr musste der 36-Jährige viel einstecken. Schon in der Anfangsphase prallte er mit dem Regensburger Torhüter Philipp Pentke zusammen, blieb aber nur kurz liegen.

In der 22. Minute schien Hajris Arbeitstag bereits beendet. Nach einem weiteren Zusammenprall verlor der Deutsch-Tunesier kurzzeitig das Bewusstsein, an der Seitenline bereitete sich U-19-Spieler Vincent Gembalies bereits auf seine Einwechslung vor. Auf dem Weg zur Bank entschied sich Hajri aber, weiter zu machen.

Im Magdeburg-Spiel war es eine glückliche Fügung, dass Hajri weiterspielen konnte, diesmal ging der Schuss nach hinten los. Das Regensburger Führungstor zum 1:0 durch den Marokkaner Hamadi Al Ghaddioui ging auf Hajris Kappe. Al Ghaddioui gewann das Duell der Nordafrikaner, indem er einen Stellungsfehler des Duisburgers profitierte und zum 1:0 abschloss.

Der MSV hatte zuvor in der 27. Minute zweimal die Gelegenheit gehabt, selbst in Führung zu gehen. Kevin Wolze setzte einen Freistoß knapp über das Tor, kurze Zeit später verfehlte Cauly Oliveira Souza aus spitzem Winkel mit einem 15-Meter-Schuss das Tor.

MSV-Keeper Felix Wiedwald bewahrte sein Team in der 45. Minute mit einer Glanztat vor dem 0:2. Der Torwart fischte den Ball nach einem Kopfball von Hamadi Al Ghaddioui aus dem Winkel.

Gembalies feiert Profi-Debüt

In der Halbzeitpause musste Enis Hajri das Handtuch werfen. So kam Vincent Gembalies zu seinem Profi-Debüt. Gembalies lieferte ein solides Debüt ab. „Es war schon beeindruckend, wie ruhig er seine Aufgabe gelöst hat“, sagte Mittelfeldspieler Fabian Schnellhardt nach der Partie über den Youngster.

Felix Wiedwald verhinderte in der 61. Minute mit einem starken Reflex mit dem fuß den zweiten Regensburger Treffer. Sein Kollege im Jahn-Tor stellte sich drei Minuten später weniger klug an. Philipp Pentke traf nicht den Ball, sondern John Verhoek am Kopf. Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck entschied auf Elfmeter. Kevin Wolze verwandelte in der 67. Minute sicher zum 1:1.

In der Schlussphase drängte Regensburg auf den Siegtreffer, doch Felix Wiedwald wuchs über sich hinaus und entschärfte alle Chancen der Gastgeber. Vor allem bei einem Drehschuss von Marco Grüttner parierte er stark. „Dafür wurde ich geholt“, schmunzelte der Torhüter nach der Partie. „In der ersten Halbzeit haben wir viel vermissen lassen. Dana haben wir gut gespielt. Ich kann mit dem Punkt leben“, sagte MSV-Präsident Ingo Wald nach der Partie.

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