Corona-Pandemie

Neue Corona-Regeln: Darf Kimmich nicht gegen den BVB spielen?

| Lesedauer: 2 Minuten
Bayern-Profi Joshua Kimmich

Bayern-Profi Joshua Kimmich

Foto: dpa

Essen.  Ab 24. November gilt die neue Corona-Schutzverordnung in NRW. Auch ungeimpfte Profisportler könnten demnach bald ein Problem bekommen.

Die Begegnung, auf die Fußball-Fans nicht nur in Deutschland sehnsüchtig warten, steigt am 4. Dezember. Dann nämlich empfängt Borussia Dortmund im Signal Iduna Park den FC Bayern München zum Spitzenspiel. Die Partie schon allein aus sportlichen Gründen höchste Brisanz. Schließlich kann liefern sich die Dortmunder und die Bayern ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Bundesliga-Tabellenspitze.

Nun aber kommt auch noch die Komponente hinzu. Die neue Landes-Schutzverordnung, die ab 24. November gilt, beschäftigt sich auch mit dem Profifußball. In dieser heißt es: "Tätigkeiten der gemeinsamen Sportausübung im Wettkampf und Training auf und in Sportstätten im Amateur und Profisport nur noch von immunisierten Personen ausgeübt werden dürfen. Übergangsweise können Profisportler jedoch einen PCR-Test vorlegen."

BVB: Ungeimpfte Spieler dürfen nach Übergangsphase nicht mehr auflaufen

Das bedeutet konkret: Ungeimpfte Fußball-Profis - egal ob sie bei Vereinen in Nordrhein-Westfalen angestellt sind oder nicht - dürften demnach nicht mehr in NRW am Spielbetrieb teilnehmen. Der FC Bayern ist davon besonders betroffen. Schließlich haben die Nationalspieler Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Jamal Musiala genauso wie Eric Maxim Choupo-Moting und Michael Cuisance noch nicht die Immunisierung erhalten. Das Quintett befindet sich derzeit in Quarantäne, da alle Profis zuletzt Kontakt zu Corona-Infizierten hatten.

Ab wann die verschärfte Regel in Nordrhein-Westfalen gilt, ist noch nicht klar. "Übergangsweise" ist nicht genau definiert. Fakt ist aber: Sollte die Regelung bereits vor dem 4. Dezember greifen, wären Kimmich, Gnabry, Musiala, Choupo-Moting und Cuisance für das Topspiel in Dortmund wie für alle anderen Partien bei NRW-Klubs nicht spielberechtigt. Außerdem für die Vereine in NRW wichtig: Ungeimpfte Spieler dürfen nach Ablauf der Übergangsphase auch nicht mehr mit ihren Mannschaften trainieren. Bei Borussia Dortmund, das am Mittwoch in der Champions League gegen Sporting Lissabon ums Weiterkommen kämpft, erfüllen alle Profis den 2G-Status, sind also geimpft oder von einer Corona-Infektion genesen. (fs)

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Fußball

Leserkommentare (6) Kommentar schreiben