MSV Duisburg

Offiziell: Scepanik wechselt von RWE zum MSV Duisburg

MSV-Sportdirektor Ivica Grlic mit Zugang Lukas Scepanik

MSV-Sportdirektor Ivica Grlic mit Zugang Lukas Scepanik

Foto: MSV Duisburg

Duisburg  Jetzt ist es auch amtlich: Der MSV Duisburg hat den ersten Zugang für die kommende Drittliga-Saison vorgestellt.

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Lukas Scepanik wechselt von Rot-Weiss Essen zum MSV Duisburg. Er erhält bei den Zebras einen Zweijahresvertrag. Diesen Transfer hatte diese Redaktion schon am 21. Mai exklusiv angekündigt.

Scepanik kann flexibel auf der linken Seite sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden. In der vergangenen Saison kam er in 31 von 34 Regionalliga-Spielen für RWE zum Einsatz, erzielte dabei vier Tore und bereitete sieben Treffer vor. Auch für die Stuttgarter Kickers (54 Spiele/5 Tore) und die U23 des 1. FC Köln (64/2) sammelte der 25-Jährige bereits Regionalliga-Erfahrung.

Preußen Münster und Viktoria Köln waren interessiert

Neben dem MSV waren auch die zukünftigen Liga-Konkurrenten SC Preußen Münster und Viktoria Köln an den Diensten des gebürtigen Kölners interessiert. Letztendlich entschied sich Scepanik für Duisburg. "Ich bin im Moment einfach nur stolz und glücklich, Teil dieser MSV-Familie zu sein. Ihr könnt absolut sicher sein, dass ich die Ärmel aufkrempeln werde und anpacken werde, den MSV wieder dahin zu bringen, wo er hingehört!“

Über die gelungene Verpflichtung zeigte sich auch MSV-Sportdirektor Ivica Grlic zufrieden: "Mit Lukas haben wir einen guten Fußballer mit einem starken linken Fuß verpflichtet. Er ist hoch motiviert, kommt aus der Region, weiß, was hier im Fußball gefragt ist und hat sich unter vielen Angeboten für die Zebras entschieden – wir freuen uns auf ihn."

Trainer Torsten Lieberknecht ergänzt: "Lukas verkörpert das, was wir in der neuen Saison umsetzen wollen: er ist der dynamische, flexible Typ für die linke Außenseite, er kennt den Pott – und ist einer, der sich wie zuletzt auch von einer offenen Schädelwunde nicht stoppen lässt."

Scepaniks Erinnerung an Weltmeister Großkreutz

Im Pokalspiel gegen den KFC Uerdingen, das Rot-Weiss Essen mit 0:2 verlor, waren Duisburgs Trainer Lieberknecht und Manager Grlic vor Ort und konnten sich schon einmal ein Bild von Scepaniks eisernem Willen machen. Weltmeister Kevin Großkreutz verpasste ihm nämlich mit seinem Stollenschuh eine zehn Zentimeter lange Risswunde, Scepanik spielte sogar noch bis zum Ende mit Turban durch und die folgenden Spiele mit einem rot-weißen Helm.

Scepanik wechselte erst im Juli 2018 von den Stuttgarter Kickers zu Rot-Weiss Essen. An der Hafenstraße konnte er prompt überzeugen und spielte sich auch durch seine aggressive, kampfbetonte Spielweise in die Herzen der RWE-Fans. Das will er jetzt auch in Duisburg schaffen.

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