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RWE-Torhüter Heller muss vermutlich sofort operiert werden

Robin Heller.

Foto: Tillmann

Robin Heller. Foto: Tillmann

Essen.  Das war kein gutes Wochenende für Rot-Weiss Essen. Erst die Heimniederlage gegen den BVB II, jetzt fällt die Nummer eins vermutlich lange aus.

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Am Freitag kassierte Rot-Weiss Essen unter dem neuen Trainer Argirios Giannikis die erste Niederlage. Wenig später gab es dann die nächste Hiobsbotschaft. Die Essener müssen in den kommenden Monaten vermutlich ohne Robin Heller - die etatmäßige Nummer eins - auskommen.

Der ehemalige Düsseldorfer plagt sich seit längerer Zeit mit Schulterproblemen herum, ist diesbezüglich auch in Behandlung. Jetzt wird er wahrscheinlich sofort aus dem Spielbetrieb genommen, um sich schon in der kommenden Woche einer Schulteroperation zu unterziehen. Essens Sportlicher Leiter Jürgen Lucas bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Wir sind im ständigen Austausch mit den Ärzten. Es scheint derzeit in die Richtung zu gehen, dass Robin in Kürze operiert wird. Er muss aufgrund dieser Geschichte sowieso operiert werden, wir klären gerade nur den besten Zeitpunkt für den Eingriff."

Die klare Tendenz geht dahin, dass Heller vor der Winterpause eingesetzt wird. Denn eine ähnliche Problematik gab es bereits beim ehemaligen Essener Torwart Niclas Heimann, der unter akuten Schulterproblemen litt. Dies könnte auch Heller passieren. Eine falsche Aktion könnte die Beschwerden schlimmer werden lassen. Daher wird die Nummer eins vermutlich kein Risiko eingehen und jetzt operiert werden. Die Essener rechnen mit einer Ausfallzeit von sechs bis acht Wochen. Damit hätte der 22-Jährige die Hoffnung, beim ersten Spiel nach der Winterpause am 17. Februar gegen Bonn wieder an Bord zu sein (Trainingsstart bei RWE ist der 8.1. 2018). Lucas: "Das sind auch unsere Gedankenspiele, wobei an erster Stelle die Gesundheit von Robin steht, da wollen wir kein Risiko eingehen."

Marcel Lenz wird im RWE-Tor stehen

In den letzten Partien vor der Winterpause wird dann Marcel Lenz bei RWE im Tor stehen. Und Lucas betont: "Wir haben großes Vertrauen in Marcel und keine Bauchschmerzen, denn in den Pokalspielen hat Marcel gezeigt, dass wir uns auf ihn verlassen können."

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