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Bauder und Fleßers stehen bei RWO für die Start-Elf bereit

Robert Fleßers ist bei RWO wieder dabei und soll Struktur ins Angriffsspiel bringen.

Foto: Micha Korb

Robert Fleßers ist bei RWO wieder dabei und soll Struktur ins Angriffsspiel bringen. Foto: Micha Korb

Oberhausen.  Rot-Weiß Oberhausen tritt bei Westfalia Rhynern an. Einige Leistungsträger kehren ins Aufgebot zurück - vielleicht sogar in die Start-Elf.

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Nach drei Unentschieden in Folge lechzt RWO-Trainer Mike Terranova nach einem Dreier, um den Sinkflug zu stoppen. Für Statistiker auch interessant: RWO hat erst einen Auswärtsdreier im Portfolio. Das soll sich bei Aufsteiger Westfalia Rhynern zum Start der Rückrunde in der Regionalliga West am Samstag zwingend ändern. Terranova, der gestern seinen 41. Geburtstag feierte: „Jetzt sind wir einfach mal wieder dran.“

Grund für die sieglosen RWO-Spiele liegt in der Offensive

Während es in der Defensive wenig zu bemängeln gibt, lag der Grund für die sieglosen Spiele eindeutig in der Offensive. Dort lief es nicht rund genug, um Teams wie Essen, Wegberg-Beeck oder Wattenscheid zu beherrschen. Das hat natürlich seine Gründe: Patrick Bauder war nach seiner langwierigen Verletzung noch längst nicht so spritzig, wie man es von ihm gewohnt war. Auf den Außen laufen Rafael Garcia, Maik Odenthal oder Dominik Reinert ihrer Bestform hinterher oder waren/sind verletzt. Natürlich rissen die Ausfälle von Leistungsträgern wie Robert Fleßers oder Jannik Löhden Löcher, die andere stopfen müssen und dafür an bewährter Stelle fehlen. Terranova: „Ich will nicht jammern, aber die Leistungsträger haben uns wirklich gefehlt.“ Zumindest Fleßers (eine Woche durchtrainiert) und Bauder (dritte Woche) stehen wieder für die Anfangs- Elf parat. Tim Hermes hat sich ebenfalls zurückgemeldet, so dass die linke Seite mit ihm und Maik Odenthal wieder stark besetzt ist.

Ohne besagte Leistungsträger reihte sich ein Flickwerk-Spiel ans nächste. „Ich sage gar nichts gegen die jungen Leute, die haben ihre Sache prima gemacht. Aber die brauchen auch Führungsspieler neben sich, um zu lernen.“

So ist Terranova froh, dass er mit Alex Scheelen, Fleßers und Bauder wieder die nominell stärkste Achse der Rot-Weißen zur Verfügung hat. Und weiß dennoch, dass auch dies nur eine Momentaufnahme ist: „Alex hat bereits vier gelbe Karten.“ In der Spitze war zuletzt Mittelstürmer Philipp Gödde viel zu oft auf sich allein gestellt ist und fand in den gut funktionierenden Defensivreihen der jeweiligen RWO-Gegner kein Durchkommen. Diesmal fällt er schlicht aus, nach einer Zahnoperation musste er seit Wochenmitte aussetzen.

Wahlmöglichkeiten für den zentralen Angreifer sind damit wieder Tarik Kurt als Strafraumspieler oder Rafael Garcia aus der Tiefe des Raumes.

Terranova: „Egal wie, drei Punkte müssen her.“

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