RWO

Kevin Rauhut: Einst bei RWO, jetzt in der Domstadt

Kevin Rauhut hier im Trikot der Sportfreunde Siegen ist nun als zehnte Station seiner Seniorenzeit bei Fortuna Köln gelandet.

Kevin Rauhut hier im Trikot der Sportfreunde Siegen ist nun als zehnte Station seiner Seniorenzeit bei Fortuna Köln gelandet.

Foto: Rene Traut

Oberhausen.  Kevin Rauhut ist im Sommer von Energie Cottbus zu Fortuna Köln gewechselt. Wir sprachen mit dem Oberhausener über seine nun zehnte Station.

Zu den wenigen echten Oberhausenern, die am Abend beim Match des SC Rot-Weiß gegen die Kölner Fortuna auf dem Rasen stehen, gehört einer zur Fortuna: Torwart Kevin Rauhut ist neu in der Domstadt und war einst ein Kleeblatt. Wir stellten dem bald 30-Jährigen drei Fragen.

In der Auflistung der Klubs zur Seniorenzeit – das sind immerhin zehn in zwölf Jahren – fehlt ausgerechnet der SC Rot-Weiß, warum?

Kevin Rauhut: Mein letztes Jahr in der Jugend habe ich schon nicht mehr bei RWO gespielt. Ich war damals zu klein und auch zu schmächtig. Und damit fingen meine Wanderjahre an, obwohl ich wirklich kein Wandervogel bin, aber mit Interesse Neues sehe. Übrigens war RWO auch nicht mein Ursprungsklub, sondern Schwarz-Weiß Alstaden. Ich bin ein Kuhle-Kind, das nach der E-Jugend zur Landwehr wechselte.

Aber das Idol war ein Rot-Weißer?

Rauhut: Oliver Adler, ganz klar! Wenn ich Balljunge im Stadion war, dann natürlich immer beim Olli. Ich war oft bei meinem Freund Florian Abel, und der Olli besuchte häufig Floris Vater Günter. Wenn er dann da war und uns die Hand gab, wurde uns ganz anders. Ein echtes Idol, ein tolles Vorbild auch.

Die Ligen 2, 3 und 4 sind dem Torwart Rauhut mit Vereinen zwischen Aachen im Westen und Cottbus im Osten bekannt geworden. Was kommt dann nach der Karriere?

Rauhut: Ein paar Jahre möchte ich schon noch spielen und hoffe, verletzungsfrei zu bleiben. Ich habe nach der Schule eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Duisburg gemacht und hätte vor ein paar Jahren in Kassel auch bei der Stadt anfangen können. Aber ich habe ja einige Vereine erlebt, dabei Deutschland kennengelernt und viele Menschen. Dass ich jetzt von Cottbus nach Köln gegangen bin, hat auch damit zu tun, dass man in Köln viele Möglichkeiten hat, sich auf die Zeit nach dem Fußball einzustellen. Ich möchte was mit Kindern und Jugendlichen machen. Torwarttrainer wäre bestimmt auch nicht schlecht, denn Trainer hatte ich ja auch reichlich.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben