Niederrheinpokal

1:0! ETB gelingt die Sensation gegen Rot-Weiß Oberhausen

| Lesedauer: 2 Minuten
Enttäuschung bei den Oberhausenern.

Enttäuschung bei den Oberhausenern.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Essen.  Sensation am Uhlenkrug: ETB Schwarz-Weiß schlägt Rot-Weiß Oberhausen mit 1:0. So lief das Niederrheinpokalspiel.

Sekunden vor der Halbzeit tänzelte Prince Kimbakidila Torwart Robin Benz aus und schob den Ball ins leere Tor, das 1:0 für den Underdog ETB Schwarz-Weiß. Im Niederrheinpokal-Drittrundenspiel besiegte der Oberligist den Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen - Kimbakidilas Tor sollte reichen.

Dabei hatte RWO druckvoll begonnen, bekam innerhalb der ersten zehn Minuten zwei Chancen zur Führung. Oberhausen kontrollierte die Partie, Essen lauerte. Und wurde mutiger. Marcello Romano scheiterte nach 33. aus der Distanz erst am Pfosten. Ein erster Warnschuss für den Favoriten.

Bis zur Pause wurde die Partie zusehends offener. Einmal forderte der ETB gar einen Handelfmeter, bekam ihn aber nicht. Wohl zurecht.

ETB setzte nach der Pause auf Konter

Nach der Pause war klar, was passierte: ETB verlagerte sein Spiel wieder mehr aufs Kontern, denn RWO musste den Rückstand aufholen und mehr investieren.

Immer wieder drückten die Kleeblätter nach dem Seitenwechsel. Sie kamen auch das ein oder andere Mal gefährlich vors Tor von Essens Torwart Niklas Lübcke, aber ohne Ertrag.

Laut wurde es in der 68. Minute auf der Tribune, Torschütze Kimbakidila wurde im Strafraum gelegt, wieder blieb die Pfeife stumm. Die Schlussphase versprach, spannend zu werden.

ETB erlebt einen der fröhlichsten Abende der vergangenen Jahre

Das bekannte Spielchen lief weiter: RWO probierte viel, immer mehr, kam jedoch nicht an der Essener Verteidigung und Torwart Lübcke vorbei. So blieb‘s beim 1:0 - und der Uhlenkrug erlebte einen der fröhlichsten Abende der vergangenen Jahre.

Der Pokalfight ist umso höher einzuschätzen, als dass die Essener mit der neuen Coronaschutzverordnung zu kämpfen hatte, Oberhausen nicht. Der ETB gilt als Amateurverein, RWO als Profiklub. So hieß es: 2G gegen 3G.

Bei den Hausherren verpassten daher Ismail Remmo, Mohamed Cissé sowie Abwehrspieler Ribene Nguanguata das Spiel. Akteure, die eigentlich zum Stamminventar von Trainer Suat Tokat gehören. Bitter für sie: Die Kabinenparty dürfte das Trio verpasst haben.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: RWO

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben